Allergien gegen manche Stoffe können den Kindern ganz schön zusetzen. Zum Glück gibt´s Strategien gegen Allergien

Wenn Kaspar die Wahl hätte, was er jetzt tun will - für den Fünfjährigen wäre die Sache klar: mit seinem Freund Max Höhlen bauen oder auf Fahrrädern den langen Feldweg entlangdüsen. Leider wird seine Abenteuerlust grade im Sommer gebremst, denn Kaspar leidet unter Heuschnupfen. Wenn die Pollen der Bäume und Gräser durch die Lüfte treiben, kribbelt es in der Nase und seine Augen brennen, und dann muss er im Haus bleiben
So wie der kleine Kaspar reagieren nach Expertenschätzung rund vier Millionen Kinder allergisch auf die normalerweise harmlosen Pollen. Ursache dafür ist ein fehlgeleitetes Immunsystem, das den Körper eigentlich vor schädlichen Einflüssen schützen soll. Bei entsprechender Veranlagung kann es aber zu „Programmierungsfehlern“ kommen.
Dann stuft die körpereigene Abwehr harmlose Stoffe als gefährlich ein und setzt alles daran, diese „Feinde“ (Allergene) abzuwehren: Sie mobilisiert den Botenstoff Histamin. Histamin macht die Blutgefäße porös, sodass Eiweiß, Zellen und Flüssigkeit austreten. Die Folge: Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz und teilweise heftige Reaktionen wie tränende Augen, laufende Nase oder Hautausschlag. Besonders unangenehm: Nicht nur Pollen, auch Tierhaare, Milben und Lebensmittel können allergische Reaktionen bis hin zur Atemnot hervorrufen.
Warum das so ist, hat die Wissenschaft bis heute nicht vollständig geklärt - dafür weiß man inzwischen ganz gut, wie Allergien in den Griff zu bekommen sind.

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