Gefühlsansteckung zwingt verschiedene Menschen einer Gruppe in die selbe Gesfühlslage: Wenn einer lacht, lachen alle. Der einzelne kann in vielen Fällen nicht zwischen dem eigenen und dem fremden Gefühl unterscheiden. Gefühlsansteckung tritt oft in Situationen auf, in denen viele Menschen zusammen sind oder die von Panik geprägt sind. Babys lassen sich schon früh von den Gefühlen anderer Menschen mitreißen. Wenn Babys Emotionen wie Lachen oder Weinen bei anderen erkennen, setzt dasselbe Gefühl beim Baby ein.
Eine besondere Art der Gefühlsansteckung ist das sogenannte soziale Referenzieren: In unbekannten Situationen schauen Babys zur Mutter, um einen Leitfaden für das eigene Verhalten zu haben. Wenn die Mutter ruhig bleibt, ist auch das Baby entspannter. Wirkt die Mutter hingegen unruhig, wird das Baby ängstlicher. Anhand des mütterlichen Gesichtsausdrucks lernt das Baby, neue Situation zu bewerten.