Von Gymnastik bis Mutterschutz: Diese Termine sollten Sie nach der Geburt nicht verpassen
Wichtige Termine nach der Geburt:
- Wenige Tage nach der Geburt: Frauen, die spontan und ohne Komplikationen entbunden haben, können mit leichter Wochenbettgymnastik beginnen. Vor dem Verlassen des Krankenhauses untersucht Sie der Gynäkologe noch einmal. Er ertastet dabei, ob die Gebärmutter sich richtig zurückbildet, und fragt nach dem allgemeinen Befinden.
- 10. Tag: Es ist gesetzlich festgelegt, dass Sie bis zum 10. Tag täglich Besuch von Ihrer Hebamme bekommen können. Bis zur 8. Lebenswoche des Kindes bezahlt die Krankenkasse weitere 16 Hebammentermine zum Thema Rat und Hilfe, in Ernährungsfragen bis zum 9. Monat. Bei Stillproblemen werden weitere 4 Termine mit ihrer Hebamme finanziell übernommen.
- 6 Wochen nach der Geburt: Der sogenannte Wochenfluss, die Ausschwemmung von abgestorbenem Material und Wundgewebe aus der Gebärmutter, versiegt langsam.
- 6 bis 8 Wochen später findet zum Ende des späten Wochenbetts eine Abschlussuntersuchung beim Frauenarzt statt. Da Sie jetzt schon wieder schwanger werden könnten, bespricht der Arzt auch geeignete Verhütungsmethoden.
- Etwa 6 bis 8 Wochen nach der Geburt beginnt der erste Menstruationszyklus - wenn Sie nicht stillen. Ansonsten bleibt die Regel meist bis zum Abstillen aus. Wichtig: Stillen ist kein Verhütungsmittel!
- Nach etwa 7 Wochen sollten Sie mit einem Rückbildungskurs beginnen. Mütter mit Kaiserschnitt warten etwas länger. Der Kurs wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, solange Sie innerhalb der ersten 4 Monate damit starten.
- 8 Wochen nach der Geburt endet der gesetzliche Mutterschutz, jetzt darf die junge Mutter wieder arbeiten.