25 einfache Wege, um den IQ Ihres Babys positiv zu beeinflussen

Für den IQ Ihrer Kleinen ist eine komplexe Mischung aus genetischen und umweltbedingten Faktoren zuständig. Vieles davon können Sie nicht beeinflussen, was Sie allerdings beeinflussen können, ist die Qualität der Zeit, die Sie mit ihrem Sprössling verbringen und die Anreizen, die Sie ihm bieten. 25 Tipps, um die Entwicklung Ihres Kindes zu fördern.


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Während natürlich ganz viel Liebe und Zuneigung am wichtigsten für die Kleinen sind braucht es auch Aktivitäten die ihr Gehirn stimulieren. Und da kommt unsere Liste ins Spiel, die nicht nur die Entwicklung der Kleinen fördert, sondern auch hoffentlich für Groß und Klein eine schöne Zeit bedeutet:

Bald wird Ihr kleines Genie mit dem Nobelpreis nach Hause kommen


© iStock
Das Sehvermögen stimulieren

1. Schau mir in die Augen, Kleines: Neugeborene erkennen Gesichter sehr schnell – und die von Mutter und Vater sind natürlich besonders wichtig. Jedes Mal, wenn Ihr Baby in Ihre Augen blickt, arbeitet sein Gehirn – das Gedächtnis wird gebildet und angeregt.

2. Spielen Sie Verstecken: Erst sind Sie da und schwupp, ist die Hand vor dem Gesicht und Sie sind weg. Dieses altbekannte Versteck- bzw. Guck-Guck-Spiel ist wichtig für Babys. Denn es fördert die Erkenntnis des Kindes, dass Mama und Papa wieder kommen, auch wenn sie mal weg sind. Außerdem entwickelt das Guck-Guck-Spielen das Verständnis für Objektpermanenz, welches Kinder erst einmal lernen müssen.  Darunter versteht man die Fähigkeit zu begreifen, dass ein Gegenstand weiter existiert, auch wenn man ihn nicht (mehr) sieht.

3. Spieglein, Spieglein: Es ist nicht nur herzzerreißend süß dem Baby dabei zuzuschauen, wie es sich im Spiegel betrachtet, der Spiegel hilft dem Kleinen auch, sich zu fokussieren. Und nachdem es erst denkt, da sei plötzlich ein anderes Kind mit im Zimmer, erkennt es nach einer Weile: Huch, das bin ja ich!

4. Such den Unterschied: Zeigen Sie Ihrem Baby zwei Bilder, die gleich sind, aber einen großen Unterschied haben. Also zum Beispiel ein Garten ohne Baum und ein Garten mit Baum. Ihr Kleines wird eine Weile hin- und herschauen, um dann festzustellen: Irgendwas stimmt da nicht. Es wird langsam versuchen, die unterschiedlichen Eigenschaften der beiden Bilder auszumachen. Diese Fähigkeit ist wichtig, wenn es später mal daran geht, Buchstaben voneinander zu unterscheiden und Wörter zu lesen.

5. Zeigen und deuten: Zeigen Sie mit dem Finger auf Gegenstände oder Personen, wenn Sie darüber sprechen. Das macht es Ihrem Baby einfacher, Zusammenhänge zu begreifen und die logische Verbindung zwischen dem Wort „Lampe“ und dem Objekt „Lampe“ zu verstehen.
Reden und Lachen
6. Plappern Sie vor sich hin: Na gut, in den ersten Monaten ist Ihr Baby wohl nicht der beste Gesprächspartner, aber trotzdem sollten Sie mit ihm reden und auch Gesprächspausen für Antworten des Kleinen lassen. Denn mit der Zeit gewöhnt sich das Kind an den Redefluss, nimmt auf, wie wir sprechen und wird bald anfangen selbst Laute und Rhythmen zu imitieren. Zusätzlich zeigen Studien, dass, je mehr Wörter Kinder hören bevor sie drei Jahre alt sind, desto höher ihr IQ wird.

7. Singen Sie: Aus Ihnen wird vielleicht nicht die nächste Beyoncé werden, aber das ist Ihrem Nachwuchs (noch) egal. Viel wichtiger ist es, dass die Kleinen so ein Gefühl für Rhythmus bekommen. Studien zeigen nämlich, dass Rhythmusgefühl mit der Fähigkeit Mathematik zu verstehen zusammenhängen.

8. Erzählen Sie, was Sie machen: Schalten Sie den Lichtschalter ein, dann sagen Sie das Ihrem Kind auch. Sie machen das Fenster auf? Teilen Sie dem Nachwuchs mit, warum es jetzt plötzlich kälter wird. So lehren Sie Ihrem Kind Ursache und Wirkung.

9. Sprechen Sie in sanften Tönen: Auch wenn Sie wütend oder mürrisch sind, versuchen Sie in einem Baby-freundlichen hohen und sanften Ton zu sprechen. Das lässt die Vokale nämlich deutlicher erklingen und macht es dem Baby einfacher, Sie nachzuahmen.

10. Kitzeln Sie was das Zeug hält: Kitzeln fördert die Entwicklung des Humors des Kleinen und Lachen tut sowohl Mama als auch dem Kleinen immer gut.

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Zeit verbringen

11. Stillen Sie, wenn möglich: Es ist kein Geheimnis: Stillen ist gut für das Baby. Studien beweisen sogar, dass Schulkinder, die als Baby gestillt wurden, einen höheren IQ haben als Kinder, die nicht gestillt wurden.

12. Lassen Sie den Fernseher (und das iPad) aus: Kindersendungen oder Bildungsspiele haben ihren Platz, sie ganz zu verbannen ist unnötig, aber Ihr Kind braucht vor allem auch persönliche Interaktionen.

13. Drücken Sie auf die Pause: Bei all dem Input ist es für Baby (und Mama) auch wichtig, einfach mal ruhig dazusitzen. Keine Musik. Keine Gespräche. Kein grelles Licht. Nur Mama und das Baby. Das ist erstens nötig, damit das Baby alle Eindrücke, die es so am Tag sammelt, verarbeiten kann. Außerdem hat das Kleine so Zeit, einfach mal auf eigene Faust zu erkunden und zu machen, was es möchte – ohne Ablenkungen von außen.
Aktiv werden
14.
Werden Sie zum Spielplatz:  Legen Sie sich einfach mal auf den Boden und lassen Ihren kleinen Abenteurer auf sich herumkrabbeln. Das ist nicht nur viel billiger als das beste Abenteuerland, sondern hilft dem Kleinen auch, seine Koordination zu schulen und an seinen Fähigkeiten, Probleme zu lösen, zu arbeiten.

15. Verbringen Sie Zeit draußen: Die frische Luft tut nicht nur Ihrem Baby gut, sondern ist auch für die Mama wichtig. Außerdem regen all die neuen Sehenswürdigkeiten und Gerüche die Sinne des Babys an.

16. Bauen Sie einen Hindernisparcour: Kann Ihr Kind erst einmal krabbeln, wird es eh die ganze Wohnung als Hindernisparcour ansehen. Um das ganze etwas sicherer und dennoch fordernd für die Kleinen zu gestalten, können Sie einen kleinen Parcour mit Hindernissen aus Kuscheltieren, Kissen und Co. bauen. Zeigen Sie ihrem Kind, wie man drunter oder drüber krabbelt,. So regen Sie nicht nur die Koordination Ihres Kleinen, sondern auch dessen Fähigkeit Probleme zu lösen an!

17. Aufheben. Immer und immer wieder: Auch wenn es lästig ist, ein Spielzeug immer und immer wieder aufzuheben, nachdem Baby es runtergeworfen hat, für das Kleine ist diese konstante Wiederholung wichtig. Es verfolgt den Weg des geliebten Kuscheltiers nämlich mit Adleraugen und lernt so die Gesetze der Schwerkraft kennen. So machen Sie es noch spannender fürs Baby: Stellen Sie einen kleinen Eimer auf und machen Sie vor, wie Sie etwas reinwerfen. Ob Baby das auch schafft? Sein Sportsgeist ist geweckt!

18. Verändern Sie die Umgebung: Dazu müssen Sie nicht das komplette Haus umbauen, es reicht schön, wenn Sie den Hochsitz von der einen Seite des Tisches zur anderen stellen. Oder das Bettchen leicht verschieben. So öffnet sich für Ihr Kind eine ganz neue Welt, die es zu entdecken gibt. Beim genauen Nachforschen wird das Kleine dann messerscharf kombinieren: So fremd ist die neue Welt ja gar nicht …

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Den Tastsinn wecken

19.
Taschentücher sind das beste Spielzeug: Ihr Kind liebt es, Taschentücher aus der Box zu ziehen? Lassen Sie es ruhig. Taschentücher sind nämlich das billigste Spielzeug überhaupt. Für ein paar Cent kann Baby alle möglichen Zustandsformen ausprobieren: glatt, zerknüllt, gefaltet. Übrigens: Taschentücher sind auch zum Einschlafen gut.

20. Verschiedene Stoffe: Super, um Babys Tastsinn zu schulen sind auch Stoffe mit verschiedenen Texturen: Wolle, Seide, Satin. Lassen Sie Ihr Kind daran fühlen, halten Sie die Stoffe sanft an das Bäckchen des Kleinen, streichen Sie ihm damit über den Bauch … Wichtig: Beschreiben Sie auch gleich immer, wie sich der Stoff anfühlt, das schult das Vokabular der Kleinen noch bevor sie sprechen können.

21. Durch das Haus fühlen: Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm und laufen Sie mit ihm durch die Wohnung. Dabei lassen Sie Ihre Hand und die Hand des Kleinen über Wände, Türen, Fenster, Regale etc. gleiten. Erklären Sie dem Kind, was Sie gerade anfassen und wie es sich anfühlt: kalt, weich, nass etc.
Sprache lernen
22.
Verwenden Sie Zeichensprache: Es muss nicht gleich die richtige Gebärdensprache sein, aber wenn Sie, während Sie mit Ihrem Baby sprechen, auch Zeichen und Gesten mit den Händen machen, helfen Sie Ihrem Kind, Sie besser zu verstehen. Studien zeigen, dass Sie damit auch dem IQ des Kleinen ein helfendes Händchen verleihen: Laut einer Studie an der University of California haben Babys, die über 20 Zeichen gelernt haben, früher gesprochen und hatten einen höheren IQ als gleichaltrige Kinder.

23. Vorlesen. Immer wieder: Die gleiche Geschichte zehnmal vorlesen? Für uns vielleicht langweilig, für Baby dagegen überhaupt nicht. Die konstante Wiederholung ist sogar gut für das Gehirn der Kleinen: Schon Babys mit nur acht Monate können lernen, die Reihenfolge der Wörter in einer Geschichte zu erkennen, wenn ihnen zwei oder drei Mal nacheinander vorgelesen wird. Diese Fähigkeit, die Rhythmik von Sätzen und Geschichten zu erkennen soll den Babys helfen, Sprache zu erlernen.
Soziale Interaktionen
24.
Schaffen Sie sich ein Haustier an: Eine der besten Möglichkeiten die soziale Intelligenz eines Kindes zu verbessern ist, es mit Tieren interagieren zu lassen. Haustiere - vor allem Hunde - imitieren nämlich die Gefühle und Körpersprache von Menschen. Kinder, die sich mit den Tieren beschäftigen, lernen so Ausdrücke und Emotionen früher zu interpretieren als Kinder die nur mit Spielzeug spielen.

25. Zeit zum Kuscheln: Das wichtigste für Ihr Baby ist, dass es weiß, dass Sie immer da sind, wenn es Sie braucht. Kuscheln und viel Körperkontakt tragen nicht nur dazu bei, dass sich das Baby wohlfühlt, sondern motivieren Kinder auch zum Lernen. Kinder fangen an zu sprechen, weil sie mit anderen Menschen in Kontakt treten wollen. Sie sprechen also, um die Bindung zwischen Mutter und Kind noch enger zu machen.

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von Nicole Metz




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