Taufe planen: Tipps für Babys großen Tag

Die Taufe ist ein festliches Ereignis - heilig, einmalig und unwiederholbar, durch sie wird das Kind in die Gemeinde der Christen aufgenommen. Doch manche Eltern sind unsicher, was auf sie zukommt. Diese Tipps helfen Ihnen bei der Planung


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Die Entscheidung zur Taufe



Taufe planen


© Thinkstock
Die Baby-Taufe gehört zu den wichtigsten heiligen Handlungen der Kirche. Im katholischen und evangelischen Glauben gilt sie als Sakrament, also als Zeichen, durch das Gott selbst mit dem Menschen in Verbindung tritt. Christ ist nur, wer getauft wurde (dabei ist es egal, wie alt der Täufling ist) und es gilt: einmal getauft, immer getauft. Daher wird die Taufe auch von beiden Kirchen anerkannt.

Die Entscheidung, ob Sie Ihr Baby taufen lassen möchten, kann Ihnen niemand abnehmen, Steine in den Weg legt Ihnen aber auch niemand. Denn Sie und Ihr Partner müssen weder derselben Religion angehören noch verheiratet sein. Und natürlich können auch Alleinerziehende ihr Kind taufen lassen.


Ein paar Regeln für die Baby-Taufe gibt es aber
„In der evangelischen Kirche ist es üblich, dass zumindest ein Elternteil des Täuflings auch Mitglied der evangelischen Kirche ist“, sagt die Pfarrerin und Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Barbara Rudolph. „Ausnahmen sind möglich, müssen aber in der jeweiligen Gemeinde geklärt werden. Nach katholischem Glauben hingegen darf jeder getauft werden, auch wenn die Eltern einer anderen Religion angehören. Hier werden aber die Paten besonders wichtig, sie stehen dann verstärkt in der Verantwortung, für die christliche Erziehung des Kindes zu sorgen.“
Die Paten bei der Taufe
Gerne entscheiden sich Eltern für zwei Paten, die sich das Amt teilen. Ob Sie Familienmitglieder oder enge Freunde wählen, ist Ihre Sache. Berücksichtigen müssen Sie nur Folgendes: „In der katholischen Kirche müssen die Paten ebenfalls katholisch sein, Christen anderer Konfessionen dürfen aber als Zeugen die Taufe mitgestalten. Bei den Protestanten ist es von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich: Einige akzeptieren auch Paten anderer Konfessionen, solange sie einer Kirche der ACK angehören“, sagt Barbara Rudolph. 

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