
Zahlreiche Schnuller sind mit der Chemikalie Bisphenol A belastet. Dies stellte der BUND in einer Analyse fest.
Der BUND fand Anfang Oktober in zahlreichen Schnullern Bisphenol-A-Konzentrationen zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm. Speichel löst zudem die Chemikalie Bisphenol A aus den Schnullern.
Bisphenol A steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.
Besorgten Eltern empfiehlt der BUND, beim Schnuller-Kauf Produkte zu wählen, die als Bisphenol-A-frei gekennzeichnet sind.
Die Ketten Kaufland und Schlecker haben Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihrem Sortiment genommen. Die Hersteller von Nuk-, Babylove- und Baby-Nova-Schnullern kündigen an, in Zukunft auf Bisphenol A zu verzichten.
Nur das Unternehmen Philips hat noch nicht reagiert. Seine Schnuller der Marke Avent waren am höchsten mit Bisphenol A belastet.
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