Während des Taufgottesdienstes verpflichten sich die Eltern und Paten, das Kind christlich zu erziehen, und bitten vor versammelter Gemeinde um die Taufe im Namen Gottes. Zentrale Elemente sind die Taufe durch Wasser und der Segen, auch das Glaubensbekenntnis, die Fürbittegebete und das Vaterunser gehören in beiden Kirchen dazu.
Am besten beginnen Sie mit der Planung der Baby-Taufe, sobald der Tauftermin bestätigt wurde. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob ein Sektempfang in der Kirche möglich ist - dann können Sie mit allen Gästen anstoßen und danach in aller Ruhe mit Familie und Paten essen gehen. Oder Sie organisieren ein größeres Fest. Dafür sollten Sie sich aber rechtzeitig um einen geeigneten Raum und eventuell ums Catering kümmern. Und: Vergessen Sie nicht, schon auf der Einladung alle Details zur Feier bekannt zu geben.
Für alle, die auf eine Feier zur Geburt Ihres Kindes nicht verzichten wollen, jedoch von einer christlichen Taufe Abstand halten, gibt es eine Alternative: die Namensfeier.
Im Rahmen dieser Feier können Sie mit Freunden und Verwandten das neue Leben begrüßen und wie in der Kirche Paten wählen, die das Kind auf seinem Lebensweg begleiten sollen. Bei einer Namensfeier geht es u.a. darum, das Kind im Geiste des Humanismus zu erziehen.

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