Baby stillen: von der ersten Muttermilch bis zum Abstillen

Ein Baby zu stillen ist die Grundlage gesunder Babyernährung. Doch manchmal will das Stillen nicht auf Anhieb funktionieren. Die besten Tipps und nützliche Infos zum Thema finden Sie hier. Ein Überblick: von erster Muttermilch bis Abpumpen.


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Schon während der Schwangerschaft beginnt Ihr Körper damit, sich darauf vorzubereiten, das Baby zu stillen. Sie können sogar selbst beobachten, wie sich Ihre Brust etwas verändert: Sie wird meist etwas größer, auf jeden Fall praller und ist besser durchblutet. Und auch wenn die Natur die Vorbereitungen ganz gut im Griff hat, können Sie Ihren Körper dennoch ein bisschen dabei unterstützen. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie Sie die ➤ Brust aufs Stillen vorbereiten. Gerade wenn Sie zum Beispiel Hohl-, Flach- oder Schlupfwarzen haben, die beim Stillen gerne mal Probleme machen, können ein paar Extra-Tipps nicht schaden.

Ein guter Start ins Leben


Ganz klar: Muttermilch sorgt für einen guten Start ins Leben und ist ein wahres Wunderelixier. Deswegen haben wir ihr auch einen eigenen Artikel gewidmet. Darin klären wir darüber auf, warum Muttermilch für die Entwicklung des Babys in den ersten Monaten so wichtig ist, wie sie zusammengesetzt ist und warum sie ihre Zusammensetztung auch verändert. Wirklich interessant, was Ihr Körper da leistet:

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Muttermilch macht glücklich und gesund. Warum das so ist und ob Ersatzmilch oder Muttermilchbörsen gute Alternativen sind.


Doch aller Anfang ist schwer und nicht immer klappt das Stillen von Anfang an reibungslos. Aber das ist völlig in Ordnung. Setzen Sie sich deswegen nicht unnötig unter Druck. Es braucht eben etwas Übung, bis Mama und Baby aufeinander eingespielt sind. Wir möchten Ihnen trotzdem ein paar nützliche ➤ Tipps zum Stillen an die Hand geben, um Fehler gleich von Beginn an zu vermeiden.

Außerdem zeigen wir Ihnen verschiedene Stillpositionen. Probieren Sie einfach aus, mit welcher Haltung Sie und Ihr Baby am besten zurechtkommen. Das ist bei jeder Mama und bei jedem Baby unterschiedlich. Einige Mütter genießen es, im Liegen zu stillen, andere sitzen lieber aufrecht. Und gerade bei unruhigen Babys, sind eben manche Stillpositionen besser als andere. Also: ausprobieren!
Stillhilfen und Antworten auf typische Probleme

Damit das Stillen noch besser klappt, gibt es inzwischen auch viele praktische ➤ Stillhilfen. Damit Sie sich nicht alleine durch die große Auswahl auf dem Markt wühlen müssen, haben wir hier ein paar wirklich sinnvolle Produkte für Sie zusammengestellt. Natürlich sind das alles keine Must-Haves sondern nur Empfehlungen. Entscheiden Sie für sich selbst, welche Helferlein Sie nutzen möchten.

Und wenn's doch mal so gar nicht klappen will? Hier kommen die Lösungen für die zehn häufigsten Probleme beim Stillen: von müden Trinkern bis wunden Brustwarzen. Außerdem räumen wir mit den größen Stillmythen auf und erklären, was wirklich in der Stillzeit erlaubt und verboten ist. Wahrscheinlich haben Sie inzwischen auch schon häufig gelesen, dass man sich zum Stillen auf jeden Fall Zeit lassen soll. Diese Empfehlung geben wir auch. Trotzdem ist das natürlich nicht immer möglich. Häufig kommt einem einfach der Alltag in die Quere, zum Beispiel wenn Sie wieder arbeiten gehen. Lesen Sie dazu: ➤ Stillen und abpumpen während der Arbeitszeit.

Damit Sie trotzdem nicht auf die Vorteile des Stillens mit Muttermilch verzichten müssen, ist Abpumpen eine gute Lösung. In unserem Ratgeber ➤ Abpumpen: Mit Muttermilch mobil klären wir über die Vorteile des Abpumpens auf und zeigen Ihnen, wie Sie eine Milchpumpe verwenden und die Milch richtig aufbewahren. Passend dazu auch unser Artikel über die 2-Milch-Ernährung ➤ Stillen und Fläschchen.
Abschied von Mamas Brust

Die WHO empfiehlt, Babys mindestens sechs Monate zu Stillen. Dieser Empfehlung schließen auch wir uns an. Denn im ersten halben Lebensjahr können Sie Ihr Baby wirklich selbst mit allem versorgen, was es braucht. Doch irgendwann wird Ihr Baby beginnen, sich auch für anderes Essen zu interessieren. Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um mit dem Abstillen zu beginnen. Was Sie dabei beachten sollten, das haben wir hier für Sie zusammengefasst:

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Abstillen ist ein sensibles Thema für Mama und Kind, denn stillen ist so viel mehr als nur füttern. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Baby sanft entwöhnen.


Wir möchten nochmal betonen, es gibt nich DEN EINEN RICHTIGEN Zeitpunkt zum Abstillen. Es ist natürlich Ihnen überlassen, wie lange Sie Ihr Baby stillen möchten. Orientieren Sie sich allerdings an den Bedürfnissen Ihres Babys. Irgendwann wird ihm die Muttermilch alleine nicht mehr ausreichen und Sie können mit dem Zufüttern beginnen. Ob sie sich hier für die klassische Variante entscheiden und Brei zufüttern, oder ob Sie dem Prinzip Baby led-weaning folgen, ist ganz Ihnen überlassen. Lesen Sie dazu hier mehr:
➤ Baby-led Weaning - selbstbestimmter Beikoststart. 
➤ Zufüttern: Babys nach dem Stillen an Brei gewöhnen.
Gesunde Babyernährung nach dem Stillen

Die Muttermilch hat eine gute Grundlage für die gesunde Babyernährung geschaffen. Und wie geht es jetzt weiter? Natürlich können Sie viel intuitiv entscheiden, was Sie Ihrem Baby füttern und was nicht. Trotzdem gibt es ein paar Grundregeln, die es zu beachten gibt. Alle wichtigen Infos zum Thema Beikost und Babyernährung finden Sie auf unserer Themenseite: ➤ Beikost







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