Babys lieben Farben - Psychologie & Blindheit


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Babys lieben Farben

Foto: Thinkstock


Farbpsychologie Farben wecken Gefühle, sie können beruhigen, wärmen oder aufputschen. Welche Farben in unserem Kulturkreis mit welchen Eigenschaften verbunden werden:
  • Rot steht für Stärke, Aktivität und Dynamik. Es erinnert an die Wärme des Feuers und an Blut und dadurch auch an Leben, Leidenschaft – und Gefahr. Rot wird auch als Farbe der Warnung genutzt, zum Beispiel beim Stoppschild.
  • Blau vermittelt Harmonie und Ruhe, es erinnert an Himmel und Meer und ist die Farbe der Sehnsucht und Ferne – man fährt „ins Blaue“. Viele Menschen verbinden Blau auch mit Sauberkeit, Klarheit und Frische. Blaue Räume wirken kühler.
  • Gelb gilt als Farbe der Heiterkeit und des Optimismus. Sie wirkt, je nach Abstufung, frisch oder wärmend. Gelb wird aber auch mit einigen negativen Eigenschaften verbunden: mit Verrat, Neid und Feigheit.
  • Orange vermittelt Lebensfreude, Spaß und Aktivität. Die Farbe wird mit Wärme, Gemütlichkeit und Geborgenheit assoziiert.
  • Lila steht für das Ungewöhnliche, auch für Egoismus, Introvertiertheit
    und Einsamkeit. Die Farbe wirkt, ähnlich wie Schwarz, aber auch geheimnisvoll und anziehend. Lila gilt als sehr weibliche Farbe.
  • Grün ist die Farbe der Hoffnung. Mit Grün verbinden viele den Frühling, einen frischen, lebendigen Neuanfang, aber auch Beständigkeit und Verbundenheit. Grüne Räume wirken meist entspannend und beruhigend.
  • Braun erinnert an Schwere und Bequemlichkeit. Diese Farbe wird in unserer Gesellschaft von vielen aber eher als unangenehm empfunden.
  • Schwarz wird in unserer Gesellschaft mit Trauer, Endlichkeit, Hoffnungslosigkeit und Schwere verbunden. Die Farbe wirkt aber auch geheimnisvoll, tiefgründig und anziehend.
  • Weiss wird als rein und sauber angesehen. Wie Schwarz ist es eine „unbunte“ Farbe. Weiß steht für Leichtigkeit, Ehrlichkeit, Ordnung, Vollkommenheit und Seriosität.

Farbenblindheit - Sieht mein Kind Farben?

Etwa 9 Prozent aller Jungen und 0,8 Prozent aller Mädchen sind von der
Rot-Grün-Sehschwäche betroffen. Wenn Menschen von Farbenblindheit sprechen, ist meist die Rot-Grün-Sehschwäche gemeint. Der Defekt ist genetisch bedingt, somit angeboren und nicht heilbar.
  • Betroffene fühlen sich meist erstaunlich wenig eingeschränkt. Sie können
    die Farben Rot und Grün meist nur schwach erkennen und unterschied -
    liche Rot- und Grün-Töne nur sehr schwer unterscheiden.
  • Kinder können zum Beispiel rote Zeichen auf grünem Grund kaum
    erkennen. Es kommt auch vor, dass sie beim Malen grüne und rote Stifte
    verwechseln.
  • Gewissheit kann nur ein Sehtest beim Augenarzt liefern.