Die motorische Entwicklung Ihres Babys lässt sich durch ganz simple Maßnahmen unterstützen: „Ein spezielles Muskeltraining ist bei den Kleinen unnötig“, sagt Matthias Dittberner. „Viel wichtiger ist es, ihren natürlichen Bewegungsdrang zu bedienen.“
Die Muskeln werden allein schon dann trainiert, wenn man das Baby beim Wickeln ausgiebig strampeln lässt. Achten Sie beim Anziehen darauf, dass Windeln und Strampler nicht zu eng sitzen. Der Kinderorthopäde rät: „Legen Sie das Baby öfter mal auf den Bauch. So hebt es das Köpfchen an. Das stärkt die Rückenmuskulatur.“
Sobald die Babys sich sicher bewegen können, sind Tobe-Landschaften aus Kissen ideal für die Weltentdecker. Denn das Kraxeln auf unebenem Untergrund trainiert unterschiedliche Muskelgruppen und das Gefühl für Balance. Auch Baden und Babyschwimmen fördern die Haltung und ein gutes Körpergefühl.
Das optimale Training für die Balance ist es, in den 1. Wochen direkt am Körper getragen zu werden, zum Beispiel im Tragetuch oder einer Tragehilfe. Die wiegenden Bewegungen verschaffen dem Baby Sinnesreize, die sich positiv auf seine Motorik auswirken. Davon, das Baby mit Blick nach vorne zu tragen, raten viele Experten ab. Für die Aufrichtung der Wirbelsäule ist dagegen etwa ab dem 10. Monat der Hüftsitz ideal.

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