Die goldene Regel: Mit Kind sprechen und zuhören
Und keine Sorge, wenn während des rasanten Sprechen lernens die kindliche Sprache nach den ersten Zwei- und Dreiwortsätzen wieder ungenauer zu werden scheint. „Interessieren Sie sich in diesem Alter in erster Linie für das, was Ihr Kind zu sagen hat, und weniger dafür, wie es etwas sagt“, rät Logopädin Monika Rausch. Denn das führt meist zu Kritik anstelle von Ermutigung und Bestätigung, die jeder Lernende braucht.
Der scheinbare Rückfall resultiert aus der immensen Geschwindigkeit, mit der gelernt und im Gehirn „verdrahtet“ wird. Typisch für Zweijährige sind auch die klassischen Kinderfehler wie der „Lufttablon“ - die Silben purzeln durcheinander. Richtig wiederholen ist dann in Ordnung, rigides Korrigieren bringt nichts: Später präzisieren sich die Wörter automatisch.
Die goldene Regel für Eltern heißt also: Mit dem Kind reden, reden, reden - und gut zuhören. Denn Sprache ist für die Kleinsten garantiert nie langweilig.

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