BABY ENTWICKLUNG
Die fünf Sinne beim Baby
Die beiden Sinne Hören und Fühlen beim Baby
- Hören: Dass ich mich mit Marie im Wochenbett unterhielt und dabei durchaus den Eindruck hatte, sie könne das ein oder andere verstehen, habe ich nach meiner Erfahrung mit Tante Ella erst mal verschwiegen. Dabei erkennen Babys die Stimme ihrer Mutter auf Anhieb, weiß ich jetzt. Logisch, denn sie haben sie ja gewissermaßen schon monatelang gehört.
Auch übertrieben leise muss man gar nicht sein. Denn Musik, Motorengebrumm und sanftes Trommeln mag ein Baby gern. Solche Geräusche sind ihm vertraut - in der Gebärmutter war es schließlich umgeben von den schlagenden, rauschenden, grummelnden und pfeifenden Geräuschen von Blutgefäßen, Herz, Lunge, Magen und Darm. - Fühlen: Mal abgesehen vom reflexartigen Greifen, das sich nach drei Monaten verliert, dauert es noch eine Weile, bis das Baby erkennt, dass seine Hände ein Teil von ihm selbst sind und es sie kontrollieren kann. Aber es fühlt trotzdem sehr viel. Temperaturschwankungen beispielsweise. Es kann Wärme fühlen, was ihm sehr von Nutzen ist, wenn es die Brustwarze seiner Mutter sucht. Die ist deutlich wärmer als der Rest der Brust - und wird so zielstrebig erobert. Auch jede zarte Berührung, Streicheln, Anpusten genießt es. Eine Babymassage ist ein Genuss für kleine Entdecker.