Durch die intensive Zuwendung beim Vorsingen wird zudem die Bindung zwischen Mutter und Baby gestärkt. „Nähe, Aufmerksamkeit, Berührung und Augenkontakt: All dies wirkt sich positiv darauf aus“, sagt Baby&Co-Expertin Saskia zur Nieden. Und eine gute Beziehung zwischen Eltern und Baby ist wiederum erwiesenermaßen wichtig für den Spracherwerb.
In erster Linie soll das Singen dem Baby aber Spaß machen. Die positiven Begleiterscheinungen stellen sich dann automatisch ein. Warum also nicht einfach ein kleines Lied in den Alltag integrieren?
„Viele Routinetätigkeiten wie Wecken, Waschen oder das Zubettbringen lassen sich ganz ungezwungen mit Singen und Fingerspielen verbinden und in wohltuende Rituale umwandeln“, sagt Saskia zur Nieden. Das braucht nicht einmal zusätzliche Zeit. Denn selbst für eine ausgiebige Gesangseinlage mit Fingerpuppen ist eine halbe Stunde mehr als ausreichend – viel mehr können die Kleinen auch noch gar nicht aufnehmen.

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