
Mit etwa 10 Monaten fangen die meisten Babys mit krabbeln an. Wie Sie Ihr Baby fördern und gleichzeitig schützen können
Um zu krabbeln muss ein Baby gleichzeitig einen Arm und das gegenüberliegende Bein nach vorne nehmen und dann entsprechend wechseln - da bedarf es einer Höchstleistung an Körperkoordination, bis das Loskrabbeln klappt.
Das bestätigt Prof. Dietrich Petersen, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie: „Durch das Krabbeln gewinnt das Kind eine besondere Qualität der Körperbeherrschung: Es kann aktiv den Raum ausloten, Distanz überwinden und eine erste Vorstellung von kindlicher Autonomie entwickeln.“
Und das vollzieht sich recht rasch - daher kommt für viele Eltern der Übergang vom Säuglings- zum Krabbelalter eher unvermittelt. Der Auftakt für eine tolle, aber auch ziemlich stressige Zeit: Denn wenn man das Kleine vorher noch auf der Krabbeldecke ablegen konnte, wo es vor sich hin spielte und allenfalls einmal herumdrehte, hat der kleine Flitzer plötzlich ganz andere Möglichkeiten, die Welt zu entdecken - und sich dabei in Gefahr zu bringen.
„Das Krabbeln ist für Eltern meist ein sehr beglückendes Phänomen“, sagt Petersen: „Es fordert ihnen aber auch eine Fülle von Rücksicht und Sicherungsmaßnahmen ab, um das Kind vor Schäden zu bewahren. Steckdosen, Blumen, Arzneimittel, Treppen: Überall lauern plötzlich Gefahrenquellen.“
Allererste Elternpflicht ist, möglichst noch bevor das Baby zu krabbeln beginnt, die Wohnung kindersicher zu machen. Dazu gehört:
Denn mit dem Krabbeln erweitert sich der Forscherdrang des Kindes auch darauf, sich an Möbeln zum Stand hochzuziehen, um einen besseren Überblick zu gewinnen - und um alles in seiner Reichweite anzufassen, zu betasten und im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.
Wie Sie Ihre Wohnung kindersicher machen - Baby Gesundheit
> Vornamen
Baby Entwicklung: Babys lernen spielend und testen dabei ihre Fähigkeiten