Nitratgehalt des Trinkwassers: Je niedriger er ist, desto besser! Für Babys ist zu viel Nitrat besonders schädlich, weil es den Transport von Sauerstoff zu den Körperzellen behindert. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei 50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser. Für die ganz kleinen Wassertrinker sollten es aber deutlich weniger sein: 10 Milligramm sind die Obergrenze.
Auch manche Hausleitungen können die Wasserqualität beeinträchtigen. Die Zuständigkeit der Wasserversorgungsunternehmen endet nämlich am Hausanschluss. Ab dem Wasserzähler ist der Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich. Und da sind vor allem alte Bleileitungen problematisch, die den Schadstoff an das Wasser abgeben. Das birgt vor allem für Schwangere und Babys ein großes Risiko, weil bleihaltiges Wasser die kindliche Entwicklung beeinträchtigt.
Typische Symptome für „Bleiwasser“ sind Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen sowie blasse Haut.
Seit 1971 ist allerdings die Neuinstallation von Bleirohren verboten. Aber auch Kupferleitungen und Nickel in den Armaturen belasten das Leitungs-Wasser.

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