
Beim Stillen brauchen Mutter und Baby manchmal ein bisschen Zeit. Wie Sie die Anfangsprobleme lösen können
Was tun, wenn das Stillen nicht von Anfang an reibungslos funktioniert? Dann heißt es, Ruhe bewahren: „Die Natur hat es so eingerichtet, dass Sie Ihr Baby ganz allein ernähren können“, machen die Hebammen Silvia Höfer und Nora Szasz allen Müttern Mut, getrost auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Einer der wichtigsten Tipps, den sie in ihrem Buch „Hebammen Gesundheitswissen“ (Gräfe und Unzer, 19,90 Euro) für frischgebackene Mütter zum Thema "Stillen" parat haben: „Bloß nicht verunsichern lassen!“ Die Hauptsorge vieler Frauen, ihre Milch könnte nicht reichen, ist fast immer unbegründet. „Das Motto für eine ausreichende Milchproduktion lautet ganz simpel: Je mehr Milch Sie geben, desto mehr wird nachproduziert“, beruhigen die Fachfrauen.
Und zwar immer in genau der richtigen Zusammensetzung: „Die Muttermilch entspricht bei allen Frauen perfekt den Bedürfnissen des Babys“, stellt auch der Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen (BDL) klar. Zu „dünn“ kann sie gar nicht sein. Das ist ein Mythos, mit dem der BDL aufräumen will.

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