Babyschwimmen stärkt das Immunsystem
Studien belegen übrigens, dass ein Baby, das von klein auf zum Babyschwimmen geht, nicht häufiger krank ist als ihre Altersgenossen. Im Gegenteil: Der ständige Wechsel zwischen warmem Wasser und kühlerer Außenluft scheint das Immunsystem vieler Babys sogar zu stimulieren. Trotzdem lohnt es sich, ein paar einfache Gesundheits-Grundregeln beim Babyschwimmen einzuhalten:
- Chlor hat einen schlechteren Ruf, als es verdient. Schließlich verhindert es, dass sich im Wasser schädliche Keime vermehren. Wer auf Nummer Sicher gehen und keine Hautreizungen provozieren will, sollte das Baby nach dem Babyschwimmen gründlich abduschen.
- Damit eine Erkältung erst gar keine Chance bekommt, warten am Beckenrand am besten Oma oder Papa und nehmen die Kleinen sofort in einem warmen Frotteetuch in Empfang. Wer alleine zum Babyschwimmen, sollte direkt am Wasser 2 Trockentücher für sich und das Kind bereitlegen.
- Mummeln Sie Ihr Kind nach dem Babyschwimmen schön ein. Häufig unterschätzt man in der schwülen Schwimmbadluft die Außentemperatur. Ganz wichtig: Die Kinder unbedingt sorgfältig abtrocknen - und beim Verlassen des Schwimmbads ein Mützchen aufsetzen.
Schwimmen macht hungrig. Planen Sie nach dem Babyschwimmen genügend Zeit für eine Stillpause ein, oder nehmen Sie eine Babyflasche mit Tee oder Milch mit!
Wann man nicht zum Babyschwimmen sollte
Natürlich gibt es auch Gründe, die dagegen sprechen, sein Kind mit zum Babyschwimmen zu nehmen:
- Ein fiebriges oder erkältetes Kind darf nicht zum Babyschwimmen.
- Ein extrem zartes oder ängstliches Kind sollte ebenfalls nicht zum Babyschwimmen gehen.
- Anders sieht es bei Kindern mit Hautproblemen aus: Zwar stimmt es, dass das Wasser die Haut austrocknet, doch mit der richtigen Pflege überwiegen in der Regel die Vorteile. Denn gerade Kinder mit Hautproblemen genießen die sanfte Massage des Wassers. Nirgendwo sonst fühlt sich der eigene Körper so sanft und weich an.