Funktionale Babybekleidung: Checkliste

Babykleidung ist so niedlich! Und am liebsten würde man doch gleich alles kaufen. Bei Babykleidung sollten Sie aber vor allem auf Material und Funktionalität der Sachen achten, damit sich Ihr Baby darin wohl fühlt.


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Die richtige Größe


Gerade bei den teureren Markensachen neigen viele Eltern dazu, die Sachen ein, zwei Nummern größer zu kaufen, damit das Baby möglichst lange hinein passt. Davon ist aber abzuraten. Babykleidung muss richtig passen und sollte weder zu groß noch zu klein sein. Zu große Kleidungsstücke können beim Strampeln und Krabbeln stören. Außerdem könnte das Baby mit seinen Händen und Fingern in zu langen Ärmel hängen bleiben, was die Kleinen gar nicht mögen. Liegt die Kleidung nicht ordentlich an, kann das Baby auch schnell frieren. Zu kleine Kleidung kann dagegen auf der zarten Haut scheuern oder drücken und die Bewegungsfreiheit des Kindes einschränken. Welche Größe Ihr Baby mit welchem Alter braucht, können Sie in der Größentabelle für Babykleidung ablesen. 

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Welche Konfektionsgröße entspricht welchem Alter? Hier finden Sie die offiziellen Größentabellen zur Orientierung.


Funktional und bequem soll es sein


Wickelbody

Wickelbody


© Thinkstock
Da die meisten Babys es gar nicht leiden können, wenn man ihnen etwas über den Kopf zieht, bieten sich Wickelbodys und -oberteile zum stressfreien An- und Ausziehen an. Bei Oberteilen, die über den Kopf gezogen werden müssen, sind Druckknöpfe praktisch, die den Halsausschnitt erweitern. Strampler sollten im Windelbereich Druckknöpfe haben, um das Kind einfach wickeln zu können, ohne es ganz ausziehen zu müssen. Auch Halstücher sollten praktisch mit Druckknöpfen zu schließen sein.

Auf dem Rücken der Kleidungsstücke dürfen sich keine Knöpfe oder Reißverschlüsse befinden, die drücken oder scheuern könnten. Auch Etiketten, Nähte und Bündchen sollten nicht scheuern oder kratzen. Accessoires wie Kordeln, Schnüre und Bändchen gehören nicht an Babykleidung! Babys könnten sich damit strangulieren oder Körperteile abschnüren. Auch Schmuckelemente wie Pailletten, Bommel und andere Kleinteile, die vom Kind verschluckt werden könnten, sind gefährlich und sollten lieber kein Bestandteil Ihrer Babykleidung sein.
Atmungsaktives Material für Babykleidung am besten geeignet

Babykleidung muss die Haut atmen lassen und die Wärmeregulierung unterstützen. Am besten eignen sich dafür Naturfasern wie Baumwolle, Wolle und Seide. Wolle und Seide nehmen den Schweiß gut auf, ohne sich feucht anzufühlen, während Baumwolle besonders strapazierfähig und robust ist. Gar nicht für Babykleidung geeignet sind Kunstfaserstoffe, da sie nicht luftdurchlässig genug sind und die Hitze stauen. Im schlimmsten Fall kann es dann zu einem Hitzschlag bekommen.


Babykleidung Checkliste: Baby mit Hut


© Thinkstock
Babykleidung sollte zudem schadstofffrei sein, da die Babyhaut empfindlich auf Rückstände von Chemikalien und Pestizide reagieren kann. Besonders empfehlenswert sind daher Bio-Materialien. Übrigens: Natur- oder pastellfarbene Kleidungsstücke sind gegenüber Teilen mit kräftiger Farbe weniger chemikalienbelastet, da bei ihnen weniger Farbstoffe zur Einfärbung verwendet werden.

Hat Ihr Baby Neurodermitis achten Sie außerdem darauf, dass Druckknöpfe nickelfrei sind und nicht direkt auf der Haut liegen.

Babykleidung sollte grundsätzlich bei hohen Temperaturen gewaschen werden dürfen und trocknerbeständig sein.
Tipps zum richtigen Waschen der Babykleidung

Waschen Sie neu gekaufte Babykleidung vor dem ersten Tragen bei 60 Grad, um etwaige Chemikalienrückstände und Schmutz zu entfernen. Im Normalfall können Sie beim Waschen von Babykleidung ihr normales Waschmittel benutzen. Tenside und Duftstoffe im Waschmittel lösen nur in seltenen Fällen Allergien beim Baby aus. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Ihr Kleines keine Überempfindlichkeiten entwickelt, dann nutzen Sie unparfümierte Sensitiv-Waschmittel.

Verzichten sollten Sie auf Weichspüler
, da diese oftmals Giftstoffe und allergene Duftstoffe enthalten, die über Haut und Atmung in den Körper gelangen können. Wenn Sie die Kleidung dennoch weichspülen möchten, dann geben Sie der Wäsche zum letzten Spülgang eine Tasse Obstessig hinzu. 
Mützen sind für Neugeborene Pflicht

Gerade für Neugeborene sind Mützen auch bei milden Temperaturen Pflicht. Säuglinge verlieren viel Körperwärme über den Kopf und können schnell unterkühlen. Auch bei sommerlicher Wärme und Hitze müssen Babys eine leichte Mütze oder einen Sonnenhut tragen, um einen Sonnenstich zu vermeiden.
Feste Schuhe braucht es noch nicht


Babyschuhe


© Thinkstock
Kein Säugling braucht feste Schuhe. Diese können sogar die Fußentwicklung beeinträchtigen. Für Neugeborene eignen sich daher dicke Stricksocken am besten. Später im Krabbelalter reichen flexible Schuhe aus Nappa- oder Rindleder mit rutschfester Sohle. Feste und stabile Schuhe braucht das Kind erst, wenn es laufen kann. Achten Sie beim Schuhkauf darauf, dass das Material dermatologisch getestet und schadstofffrei ist. Die Schuhe sollten keine Kunststoffbeschichtung haben und die verwendeten Farben müssen speichelfest sein.




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