Gewohnheiten von Mama und Baby beibehalten


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Gewohnheiten von Mama und Baby beibehalten

Die kleinen Trennungen, die wir immer wieder im Leben meistern müssen, sind oft am schwersten: So ist auch das Abstillen für viele Mütter keine ganz unproblematische Form des Loslassens. Für Mama und Baby kann es beiderseits hilfreich sein, Gewohnheiten beizubehalten und sich z.B. mit dem Fläschchen in die gewohnte, ruhige Still-Ecke zurückzuziehen. Und viel Hautkontakt zwischen Mama und Baby schafft auch ohne Stillen Nähe zum Baby. Eine andere „kleine Trennung“ ist der Auszug aus dem Elternbett: Damit der Übergang nicht so abrupt ist, darf das Babybettchen ruhig noch eine Weile im Elternzimmer bleiben. So hört das Kleine das Atmen seiner Eltern. Und auch Mama oder Papa können es hören und sind zur Stelle, wenn es weint. Ein Babyfon ist ebenfalls hilfreich. Ihr Baby versteht sich prima mit der Tagesmutter? Wie schön! Aber: Interpretieren Sie sein Verhalten nicht falsch. „Wenn ein Kind von der Tagesmutter zurückkommt, braucht es eine Weile, um sich wieder umzugewöhnen - und fremdelt eventuell. Aber es ist nicht böse auf die Mama, weil sie es bei der Tagesmutter abgegeben hat!“, betont die Psychologin Angelika Faas. Die Expertin rät, mit den anderen Bezugspersonen ein gutes Verhältnis zu pflegen. Für das eigene Loslassen ist es am besten, jede Bezugsperson für das Baby als eine Bereicherung und nicht als Ersatz für sich selbst anzusehen.