Körpersprache deuten: Gänsehaut


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Körpersprache deuten: Gänsehaut soll vor Kälte schützen


Gänsehaut als Schutzinstinkt. Kälte, Angst oder auch ein schöner Schauer lassen uns die Haare zu Berge stehen. Während früher eine sehr dichte Körperbehaarung unsere Urahnen vor rauem Wind und schneidender Kälte schützen sollte, hat der inzwischen nur noch zarte Flaum, der unsere Haut und die der Babys überzieht, eigentlich keinen Sinn mehr. Doch noch immer sitzt an jedem Härchen ein winziger Aufstellmuskel. Ist uns kalt oder fürchten wir uns, zieht sich der Muskel zusammen, das Haar richtet sich auf und ein kleiner Höcker entsteht: die Gänsehaut. Bei unseren Vorfahren bildete sich zwischen den aufgestellten Haaren ein Luftpolster, das vor Kälte schützte. Auch unser Körper versucht noch, mit der Gänsehaut Wärmedämmung zu schaffen, bewirkt aber das Gegenteil: Die Hautoberfläche wird vergrößert und wir frieren sogar noch leichter. Bekommen Mütter heute beim Schreien ihrer Babys Gänsehaut, so ist auch das offenbar eine urzeitliche Reaktion. Forscher vermuten: Wenn die Kleinen damals nach Mama weinten, gingen deren Haare in die Höhe - und weckten so die Verantwortung, nach dem Nachwuchs zu suchen.
Körpersprache deuten: Weinen - Universalsprache des Babys
Wenn beim Baby Tränchen kullern, geht das nicht nur Müttern nahe. Und Ursachen fürs Weinen gibt es viele: Hunger, Bauchweh, eine nasse Windel, Einsamkeit. Weinen ist immer ein Signal, dass etwas nicht stimmt. Auch Stress kann ein Grund sein: Grelles Licht, laute Geräusche oder einfach zu viel Trubel überreizen ein Kind. Die Tränen bringen dann die nötige Entspannung, sie spülen auch einen Teil der Stresshormone aus dem Körper. Die in den salzigen Tropfen enthaltenen Stoffe sind sogar in der Lage, Bakterien zu beseitigen. Und landet beispielsweise Staub auf der Linse, spülen Tränen die Fremdkörper einfach weg.