Mit dem Baby Kompromisse machen

Beim Elternsein ist Kompromissbereitschaft gefragt. Wir zeigen Ihnen 3 Beispiele, in denen Eltern Dinge tun, die sie ohne Baby nicht für möglich gehalten hätten.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden
Beim Elternsein sind Kompromisse gefragt: Um nicht immer „Nein“ sagen zu müssen, tun Eltern oft Dinge, die sie sich vorher nie hätten vorstellen können. Und sie können erstaunlich gut damit leben.
  • Familienbett: Ralf und Lotta Karlsen schlafen seit 6 Jahren zusammen mit ihren 4 Kindern in einem Bett. „Geplant war das nicht. Aber als die Große so schlecht schlief, landete sie immer öfter bei uns. Irgendwann blieb sie einfach dort. Mit den Zwillingen war es auch so“, erzählt die Mutter. Vor der Geburt des Jüngsten schuf Ralf Karlsen letztes Jahr Tatsachen: Er baute ein knapp 4 Meter breites Bett.

  • Büchergitter: Nikolaus Hof sammelt wertvolle Bücher. Die Regale ziehen sich durch die ganze Altbauwohnung. Und sie sind vergittert - mit Kükendraht. „Ich hatte es satt, aufpassen zu müssen, dass Johann die Regale nicht ausräumt“, sagt der 43-Jährige. „Da habe ich Rahmen mit Draht bespannt und als Türen vor die Regale montiert.“ Gedacht war das Ganze für ein halbes Jahr. Jetzt findet Johanns 4 Jahre jüngere Schwester Josie die Buchgitter toll und fädelt bunte Schnüre mit Perlen durch die Maschen.

  • Tragen statt Fahren: Helena Krämer hatte einen tollen Kinderwagen für ihr Baby gekauft. „Aber sobald Heidi da reinsollte, fing sie an zu schreien“, sagt die 28-Jährige. Schließlich war es der Mutter zu blöd, einen leeren Kinderwagen zu schieben. „Ich habe ihn verkauft und in ein Tragetuch investiert.“ Sobald Heidi krabbeln konnte, saß sie dann gern in einem Bollerwagen. „Das ist nicht so schick, aber die Einkäufe passen prima rein.“

  • Fernsehen: Vorschulkinder sollen nicht fernsehen. Diese Haltung vertraten Regine und Lukas Metzger vehement. Doch dann musste Sohn Simon regelmäßig inhalieren. „Es war immer ein Kampf“, schildert der Vater, „bis meine Frau auf die Idee kam, eine Pingu-DVD einzulegen.“ Gebannt verfolgte der Anderthalbjährige zehn Minuten lang die Abenteuer des kleinen Pinguins und atmete dabei brav in sein Gerät. „Beim Nägel- und Haareschneiden funktioniert das auch prima.“




Artikel kommentieren
Login
Kommentare
  • bellandi

    Wir schlafen auch von Anfang am im gemeinsamen Familienbett und es ist einfach wunderschön. Unsere Kinder sind bald 2 und 5 Jahre alt und wir hoffen, dass sie noch lange mit uns gemeinsam Träumen wollen. Zum Thema gemeinsam träumen fällt mir eine Seite ein, die ich kürzlich entdeckt habe: http://familienbetten.net

    Dort werden Inspirationen zur individuellen Gestaltung von Familienbetten gezeigt. Sehr schön! Haben uns dort gleich mal fpr die Vergrößerung unseres jetzigen Bettes etwas angeguckt :-)