Die ewige Diskussion um das Stillen in der Öffentlichkeit hat jetzt eine politische Ebene errreicht. Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, möchte sich für mehr Toleranz stillender Mütter einsetzen. Das geht zumindest aus einem Artikel des Nachrichtenmagazins Spiegel hervor. Demnach habe die Nationale Stillkommission (NSK) - sie gehört zu Schmidts Ministeriumsbereich - einen Bericht verfasst, wie mit "positiven Botschaften" die Akzeptanz des öffentlichen Stillens erhöht werden kann. Das klingt für uns nach einer groß angelegten Aufklärungskampagne. 


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Bitte nicht im Restaurant!


"In einer aufgeklärten und toleranten Gesellschaft sollte das Stillen in der Öffentlichkeit idealerweise kein Problem darstellen", zitiert der Spiegel das Ministerium. Sollte! Doch die Probleme gibt es immer noch. Zwar sprechen sich inzwischen sechs von zehn Deutschen für öffentliches Stillen aus, aber welche Orte dafür angemessen sind, spaltet die Meinungen. Das ergab eine YouGov-Umfrage in der Zusammenarbeit mit dem Statistik-Portal Statista. Vor allem die Frage, ob Stillen in Restaurants, dem öffentlichen Nahverkehr und in der Kirche erlaubt sein sollte, sorgt für Uneinigkeit. Jeweils knapp die Hälfte aller Befragten spricht sich dagegen aus.

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, Amerika und dem Rest der Welt genießen stillende Mütter in Deutschland relativ viel Akzeptanz. Und dennoch hält es die Nationale Stillkommission nach wie vor für zwingend notwendig, zu handeln und aufzuklären. Wir fragen uns: Braucht es wirklich ein politisches Eingreifen? Welches Gefühl haben Sie: Erleben stillende Mütter nach wie vor zu viel Ablehnung und Unverständnis? Stimmen Sie ab!


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Öffentliches Stillen: Braucht es weitere Aufklärung?


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