Eine Erkältung ist der häufigste Infekt im Kindesalter. Er kann durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst werden. Eine Erkältung verläuft normalerweise harmlos, allerdings können so genannte RS-Viren bei Babys zu schweren Entzündungen der Bronchien, also der unteren Atemwege führen. Eine Erkältung bei Ihrem Baby erkennen Sie leicht: Ihr Baby hat Schnupfen, Niesen, eventuell auch Husten und Fieber und wirkt schlapp.
Was Sie bei einer Erkältung tun können: Gegen die Erkältung beim Baby selbst kann man wenig ausrichten. Lindernd wirken aber Salben mit Thymian und Myrrhe zum Einreiben des Brustbeins. Majoranbutter aus der Apotheke wirkt beruhigend. Vorsichtig unterhalb der Nase auf die Oberlippe aufgetragen, lässt sie die Schleimhaut abschwellen. Bei verschnupften Babys, die beim Trinken nur schwer Luft bekommen, entfernen Sie den Nasenschleim mit einem Saugballon (Apotheke). Bitte nicht zu kräftig und zu oft, weil sonst die Nasenschleimhaut anschwillt. Frei wird die Nase auch, wenn Sie eine 0,9-prozentige Kochsalzlösung mit der Pipette einträufeln. Nasentropfen sollten Sie jedoch nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt und nicht länger als eine Woche anwenden, weil sie die Schleimhaut schädigen können.
Zum Arzt: Bei hohem Fieber, Atemnot, Schluckbeschwerden, Hautausschlag, sich verschlimmernden Symptomen.
Einer Erkältung vorbeugen: In der Schnupfensaison beugen Sie einer Ansteckung mit Händewaschen vor. Meiden Sie Orte, an denen die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist, zum Beispiel Krabbelgruppen. Hilfreich: Bringen Sie Babys Abwehrsystem durch gemäßigten Klimawechsel auf Trab. Packen Sie Ihr Kind gut ein und fahren Sie viel draußen spazieren. Der Körper wird so leichter mit Infekten fertig.
Halsschmerzen entstehen durch Entzündungen im Rachenraum, bei Kindern unter zwei Jahren meist durch Viren ausgelöst. Sind, was extrem selten vorkommt, Bakterien die Ursache für die Halsschmerzen, muss die Entzündung medikamentös behandelt werden, um gefährliche Spätfolgen wie rheumatisches Fieber zu verhindern.
Was Sie gegen Halsschmerzen tun können: Zur Luftbefeuchtung eine Schüssel mit Wasser aufstellen (geriebenen Thymian oder Salbei zusetzen). Viel zu trinken geben. Warme Halswickel machen.
Zum Arzt: Bei starken Halsschmerzen oder wenn die Beschwerden nach zwei Tagen nicht besser werden. Der Arzt wird unter Umständen durch einen Abstrich klären, ob Bakterien Auslöser der Halsschmerzen sind.

Baby-Entwicklungskalender
Wie Ihr Baby sich in den ersten drei Jahren entwickelt

Babyfoto-Wettbewerb
Wir suchen jeden Monat die 10 süßesten Babys

Kinderkrankheiten
- von Scharlach bis hin zu Neurodermitis
Kindersitz-Suche
So finden Sie den passenden Kindersitz

Geburtshoroskop
Horoskop zur Geburt

Vornamen
Kindernamen suchen und finden

Psychotests
Hier finden Sie viele verschiedene Psychotests

Horoskope
Ihr Tages-, Monats- und Jahreshoroskop

Familienrecht
Rund um Scheidung, Kindesunterhalt und Elterngeld
Die beste Pflege für Babys Haut und wie Sie Ihr Baby richtig waschen