Diagnose finden
Die genaue Beobachtung aller Krankheitsanzeichen bei Ihrem Baby hilft dabei, das passende Mittel zur Diagnose zu finden:
1. Wo genau tut es weh?
2. Wann sind die Beschwerden aufgetreten (Uhr-/Tageszeit)?
3. Wann und wodurch werden sie besser oder schlimmer?
4. Wie ist die gesamte Verfassung des Kindes?
5. Wie ist seine Stimmungslage?
6. Wie ausgeprägt sind Hunger, Durst und Schlafbedürfnis?
7. Fällt Ihnen außerdem etwas Ungewöhnliches auf?
Private Krankenkassen zahlen die Behandlung und Arznei zu unterschiedlichen Sätzen. Auch viele gesetzliche Kassen tragen die Kosten der Behandlung, für Kinder bis 12 Jahre sogar die Arzneimittel. Oft allerdings nur, wenn Sie zu einem Arzt statt einem Heilpraktiker gehen. Fragen Sie nach!
Globuli nicht anfassen?
Dass man Globuli nicht in die Hand nehmen soll, ist nach Expertenaussage nur ein hartnäckiger Mythos. Fassen Sie die Kügelchen ruhig an.
Hier wirken Globuli
Legen Sie dem Baby die Globuli am besten in die Backentaschen oder unter die Zunge. Alternative: Einfach auf den feuchten Schnuller geben
Das Prinzip „viel hilft viel“ gilt in der Homöopathie nicht. Die alternative Heilmethode setzt auf die Formel „weniger ist mehr“. Deshalb werden die tierischen, pflanzlichen und mineralischen Ausgangssubstanzen der Mittel auf spezielle Weise verdünnt, geschüttelt und so mit Heilenergie aufgeladen, kurz potenziert. So funktioniert's: Die sogenannte Ursubstanz wird mit einem Wasser-Alkohol-Gemisch verdünnt oder aber mit Milchzucker verrieben. Eine Mischung von 1:10 nennt man D-Potenz (lat. decem), 1:100 heißt C-Potenz (centum). Wie häufig ein Mittel potenziert wurde, sagt die Zahl neben dem Buchstaben (z.B. D6). Grundsatz: Je höher die Potenzierung, desto wirksamer die Mischung.
10-Minuten-Regel
Die Stoffe wirken über die Mundschleimhaut. Damit diese nicht durch andere Reize abgelenkt wird, nach dem Essen mit der Globuli-Gabe zehn Minuten warten!
Welche Zahnpasta?
Hat Ihr Kind bereits Zähne, nehmen Sie mentholfreie Zahnpasta (Apotheke, Drogerie). Auch Pfefferminze hat eine reizende Wirkung, die die Heilkraft homöopathischer Wirkstoffe überlagern kann.
Globuli nie von Metalllöffeln nehmen?
Diese Warnung ist so nicht mehr gültig. Vor 200 Jahren bestanden Löffel häufig aus Zinn. Man fürchtete, die Wirkung homöopathischer Arzneien könne durch den Kontakt mit dem Metall verändert werden. Heute weiß man: Nicht jedes Metall hat einen Negativeffekt. Trotzdem gilt: Greifen Sie lieber zum Plastiklöffel statt zu Silberbesteck.
Sie möchten Ihr Baby umfassend homöopathisch behandeln lassen? Dann sollten Sie wissen:

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