Picknick mit dem Baby

Ein Picknick mit dem Baby? Kein Problem! Tipps, wie Sie ein Picknick mit Baby zu einem Familien-Erlebnis machen können. Außerdem: Rezepte für das Picknick


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Picknick mit Baby


Damit es ein entspanntes Picknick wird, ist es wichtig, sich nicht allzu viel Arbeit zu machen. Der Garten einer Freundin oder ein schattiger Wiesenrand mit ein paar Bäumen im Stadtpark reichen vollkommen, um gemeinsam ein paar wunderbare Stunden zu verbringen. Wer will schon stundenlang für ein Picknick fahren, wenn er längst irgendwo gemütlich sitzen könnte? Ist der eigene Garten der Treffpunkt, gibt es übrigens überhaupt keinen Grund, vorher das Haus auf Vordermann zu bringen. Die Gäste sind draußen, und die Sandspuren in Bad und Flur muss man hinterher sowieso wegsaugen. Und wenn jede Mama eine Kleinigkeit zum Essen mitbringt, braucht vorher auch keiner lange in der Küche zu stehen.

Die meisten Babys schlafen im Freien viel entspannter ein als allein im Babyzimmer. Sind sie wach, haben die Kleinen auf einer Decke im Gras viel mehr Möglichkeiten, die Welt um sich herum zu entdecken, als wenn sie nur an ihrem Kinderwagen vorbeirauscht. Deswegen sollte die Babyschale auch unbedingt im Auto bleiben.

An der Natur können Babys Grenzen erforschen


Ein Baby-Bildungsurlaub ist so ein Picknick allemal: Brummende Käfer, Blätter, die im Wind rascheln, oder das Platschen der Wellen an See- oder Bachufer schulen das Gehör besser als jede Kinderkassette. Lauf- und Krabbel-Trainingseinheiten auf einer unebenen Wiese oder einem sandig-weichen Ufer stellen viel höhere Anforderungen an den Gleichgewichtssinn als der Dielenboden zu Hause im Flur. Klar, dass Anfänger dabei ab und zu mal aus dem Tritt kommen und stürzen…

Das ist auch gut so, sagt Dagmar Winterhalter-Salvatore vom Institut für Frühpädagogik (IFP) in München. „Kinder müssen sich ausprobieren dürfen“, erklärt die Heil- und Sozialpädagogin, die am IFP naturwissenschaftliche, mathematische und technische Projektreihen für Kindergärten entwickelt: „Nur wenn sie ständig testen dürfen, was sie schon können, sind sie in der Lage, ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln.“
Gemeinsam mit anderen Babys die Natur erkunden
Und durch die vielen Eindrücke beim Picknick hat das Baby kleinere Blessuren
ohnehin im Handumdrehen wieder vergessen. Sind auch noch andere Kinder beim Picknick dabei, ist das Baby erst recht zufrieden. Schon Babys im Alter von 3 Monaten beobachten am liebsten Kinder, besonders, wenn die schon etwas älter sind. Und kaum können sie krabbeln, geht's oft mit Volldampf auf die anderen Kindern zu. Wenn sich die Babys schon ein bisschen kennen, werden sie meist auch mutiger. Deswegen ist es nicht nur für die Mütter schön, wenn sich ein fester Freundinnenkreis mit mehreren Babys regelmäßig trifft.




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