
Alles über das Baby-Fläschchen - Unser Ratgeber liefert Ihnen Tipps und Hinweise zur Babyernährung aus der Flasche
Viele Mütter fragen sich, ob Milchpulver wirklich gesund und unbedenklich für den Säugling ist. Die Antwort von Ernährungswissenschaftlern fällt eindeutig aus: ja. In Milchpulver steckt alles, was Säuglinge benötigen, in der richtigen Menge.
Somit braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er seinem Baby Säuglingsnahrung aus der Flasche geben muss oder will. Zumal Milchpulver heutzutage unter sehr strengen gesetzlichen Vorgaben hergestellt wird.
Kein Industrieprodukt kommt an die Qualität von Muttermilch heran, wenn es um den Schutz vor Infekten geht. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt daher, in den ersten sechs Lebensmonaten einem Säugling ausschließlich Muttermilch zu geben.
Falls aber medizinische Gründe dagegen sprechen, sind auch die ganz kleinen Säuglinge mit Flaschennahrung gut versorgt, z.B. wenn die Mutter Medikamente einnehmen muss oder es Probleme beim Stillen gibt.
Gut zu wissen: Nicht nur in schwierigen Fällen stehen Hebammen mit ausführlicher Beratung hilfreich zur Seite.
„Pre-Säuglingsanfangsnahrung“ kommt der Zusammensetzung der Muttermilch sehr nahe. Im Gegensatz zu „1er-Nahrung“ darf sie nur Milchzucker als Zuckerart enthalten (zu benutzen im ersten Lebensjahr). Hat das Baby ab dem 5./6. Monat größeren Hunger, können Sie schon den ersten Brei zufüttern. Zwischenschritte über „2er-“ oder „3er“-Milch sind dafür nicht zwingend nötig.
Für Säuglinge im ersten Lebensjahr ist Kuhmilch ungeeignet, denn sie enthält zu viel Eiweiß und Mineralstoffe, aber zu wenig Kohlenhydrate und Fett. Erst für Kinder ab dem 12. Monat ist sie geeignet.
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Stillen: Fragen und Antworten rund ums Thema "Stillen"