Mit der Beikost wird es notwendig, dem Kind zusätzlich Getränke wie Tee oder Wasser anzubieten; der Tagesbedarf liegt bei ca. 200ml.
Gekaufte Breigläschen können selbst gekochten Brei ergänzen oder ganz ersetzen. Einen Monat nach dem Anbruch der „Brei-Ära“ wird eine weitere Milchmahlzeit durch einen neuen Brei ersetzt: Vollmilch, Getreideflocken und Obstpüree ergeben einen kalzium- und eisenhaltigen Sattmacher.
Für ein Kleinkind sind Haferflocken als Getreide besonders gut geeignet. Obstpüree (Apfel, Birne, Banane etc.) liefert zusätzliche Vitamine.
Einige Wochen nach diesem Milch-Getreide-Brei wird die Milch durch warmes Wasser ersetzt, etwas Butter oder Öl liefert das nötige Fett.
Apropos Fett: Viele gekaufte Gläschen-Mahlzeiten können mit einem Teelöffel Öl aufgepeppt werden, da sie oft etwas zu mager ausfallen.
Ab dem 10. Monat macht Ihr Kind einen weiteren großen Schritt: Es sitzt mit der Familie am Frühstückstisch und isst zum ersten mal klein geschnittenes Brot. Auch die Mittagsmahlzeiten werden nun fester, und das Kind isst schon mit seinen eigenen Fingern. Lassen Sie Ihr Kind ruhig experimentieren – für Messer und Gabel ist später genug Zeit.

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