Biopropdukte sind schmackhafter
Bio ist besser: Sie enthalten weniger Wasser und mehr Aromastoffe als herkömmlich erzeugte Nahrungsmittel. So wird ganz nebenbei schon frühzeitig der Geschmackssinn trainiert.
Wer bereits als Säugling "mehr" schmeckt, erliegt später weniger leicht der Versuchung, sich mit süssen oder sehr fetthaltigen Speisen vollzustopfen – ein erster Schritt zur richtigen Ernährung.
Bio ist länger haltbar: Bio-Gemüse ist länger lagerfähig. Wer sich für organisch gezogenes Gemüse entscheidet, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite.
Noch besser als im Vergleich zu konventionellen heimischen Erzeugnissen schneidet die Biovariante aber gegenüber Nichtbioware ab, die aus dem Ausland in unsere Supermärkte kommen.
Beispiel: importierte Weintrauben. Immer wieder werden hohe Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln festgestellt, die sich selbst durch gründlichstes Waschen nicht vollständig entfernen lassen. Das Lebensmitteluntersuchungsamt Rostock wies erst kürzlich bei 36 von38 Proben Pestizidrückstände nach, bei rund 15 Prozent der Trauben wurden die geltenden Grenzwerte sogar noch überschritten. Ahnliches git für Bananen.
Denn im herkömmlichen Anbau werden zum Teil noch immer Stoffe eingesetzt, die bei uns in Deutschland schon längst verboten sind.
Bei Milch und Milchprodukten müssen werdende Mütter vor allem darauf achten, dass es sich um pasteurisierte Milch handelt, keinesfalls um Rohmilch. Denn die kann Bakterien enthalten, die sowohl Schwangere als auch Baby gefährden können.
Die meisten Biomilchprodukte sind heute aber pasteurisiert und damit bestens geeignet für Säuglingsnahrung. Doch auch normale Milch enthält in der Regel weder Schadstoffe noch Keime.
Auch beim Fleisch setzen immer mehr konventionelle Hersteller auf hohe Qualität – zumindest aus gesundheitlichen Überlegungen ist Bio-Fleisch also kein Muss.
So ist die Wahl von Biomilch, Biofleisch und Bioeiern eher eine grundsätzliche Entscheidung, weil man damit als Konsument eine Tierhaltungsform unterstützt, bei der auf den Einsatz von Medikamenten und Antibiotika verzichtet wird und auch das Tierfutter „Bio“ ist.
Fazit: Muss Bio fürs Baby sein?

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