Eltern können das Allergierisiko bei ihrem Baby senken. Ob Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma: Reines Stillen über 4-6 Monate verringert die Allergiewahrscheinlichkeit. Denn die Muttermilch deckt nicht nur den Nährstoffbedarf des Babys optimal ab, sondern unterstützt auch das unfertige Immunsystem durch die Lieferung von Antikörpern.
Wie die sogenannte GINI-Studie zeigt, senkt aber auch schwach aufgespaltene, hypoallergene Molkenahrung (HA-Nahrung) das Neurodermitis-Risiko um bis zu 50 Prozent. Der offenbar gut funktionierende Trick: Bei HA-Nahrung sind die Kuhmilcheiweiße in kleine Bruchstücke aufgespalten, die der Darm des Babys nicht so schnell als fremdartig erkennt.
Babynahrung muss schadstoffarm sein
Fürs Baby nur vom Feinsten: Das ist das Ziel wohl aller frischgebackenen Eltern - kein Wunder. Das zarte Wesen dort in der Wiege soll behutsam mit fester Nahrung vertraut gemacht werden, der noch unfertige Verdauungsapparat sich ganz allmählich und Schritt für Schritt an alles gewöhnen, was nicht Mutter- oder Fläschchenmilch ist.
Dabei hat Biokost nach Meinung von Ernährungsfachleuten wie Dagmar von Cramm eindeutig Priorität: „Sofern Sie Wert auf eine geringe Schadstoffbelastung für Ihr Baby legen, sollten die Produkte aus ökologischer Landwirtschaft stammen“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin - und ermutigt alle jungen Eltern, sich in Sachen „Bio“ einmal selbst umzusehen.

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