Instant-Getreide-Flocken ergeben einen leckeren Baby-Brei
Beispiel Instantflocken: Die sind so zart und so weit aufgeschlossen, dass sie sich bereits in warmer Milch gut auflösen. Grieß und festere Flocken brauchen etwas länger. Die Flocken gibt es im Handel als Bestandteil fertiger Gläschen. Oder zu fertigem Trockenbrei verarbeitet, der nur noch in Flüssigkeit - meist Wasser - eingerührt und mit etwas Obst gemischt werden muss.
Sie können diesen Brei aber auch ganz schnell selber zubereiten. 3 Zutaten - mehr brauchen Sie dafür nicht. Hier ein fixes Rezept für Baby-Brei ab dem 6. Monat:
Denn Abwechslung braucht ein Baby noch nicht. Die erhöht nur unnötig das Allergierisiko. Für Getreide-Vielfalt ist nach dem 1. Geburtstag Zeit.
Auch wichtig: Das Getreide-Produkt sollte keine weiteren Zusätze enthalten. In Fertigbreien stecken oft Zusatzstoffe wie Emulgatoren und eine ganze Menge Zucker. Manchmal sogar Schokolade. Da lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste der Verpackungen - und im Zweifel das Selberkochen.
Auch bei der Wahl der Getreide-Sorte gibt es einiges zu beachten. Ganz wichtig: Glutenhaltiges Getreide wie Hafer, Grünkern, Roggen, Dinkel und Weizen sollte das Baby erst ab dem 7./8. Monat essen. Gluten wird auch als Klebereiweiß bezeichnet. Es sorgt für gute Backeigenschaften, kann bei entsprechender Veranlagung jedoch die Dünndarmwand schädigen. Die Krankheit, die sich hinter dieser angeborenen Unverträglichkeit verbirgt, heißt „Zöliakie“. Je früher ein gefährdetes Baby mit glutenhaltigem Getreide gefüttert werden, desto gefährlicher können die Folgen sein, zum Beispiel starke Durchfälle und Wachstumsstörungen.

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