
Zum Durstlöschen gibt's auch bei der Baby-Ernährung nichts besseres als pures Wasser. Leitungs-Wasser ist dabei viel besser als sein Ruf
Babys haben zwar bezogen auf ihr Körpergewicht einen dreimal höheren Wasserbedarf als Erwachsene, extra Getränke brauchen sie in den ersten Monaten aber nicht.
Ausnahme: bei Fieber oder an extrem heißen Tagen. Ansonsten sorgt die Milchmahlzeit für genügend Flüssigkeit.
Das ändert sich, wenn der erste Brei auf den Teller kommt. Denn darin sind auch Ballaststoffe enthalten - und die verlangen nach einer Extra-Portion Flüssigkeit im Darm.
Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat sollte das Kind pro Tag zusätzlich rund 250 Milliliter trinken, im 2. Lebenshalbjahr bis zu einem 0,5 Liter. Und da ist Wasser definitiv die beste Wahl.
Am billigsten ist ganz klar Leitungswasser, das völlig zu Unrecht noch immer einen schlechten Ruf hat. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und kann daher in der Regel zur Zubereitung von Baby-Nahrung eingesetzt werden.
Folgende Dinge sollten Sie bei Leitungswasser beachten:
Sie müssen das Wasser nicht für jede Mahlzeit frisch abkochen: Mehrere Portionen auf Vorrat zubereiten, etwas abdampfen lassen, in eine Extra-Thermoskanne füllen und im Laufe des Tages verbrauchen. So einfach geht das.
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