Damit das Stillen von Anfang an unter einem guten Stern steht, sollte der Säugling möglichst früh nach der Geburt angelegt werden:
Auch wenn in den ersten 2 bis 3 Tagen nach der Geburt beim Stillen noch nicht viel Milch fließt: Lassen Sie Ihr Baby ruhig lange saugen, denn das gibt Ihrem Körper das wichtige Signal: „Hier ist ein hungriges Neugeborenes, das dringend Nahrung braucht!“ So kommt die Milchbildung in Schwung. Auch Milchbildungs-Tee unterstützt.
Gerade am Anfang, wenn die Milch einschießt, kann es allerdings auch zu viel des Guten sein. Gegen einen Milchstau helfen dann warme Umschläge vor dem Stillen, kalte Kompressen danach und häufiges Anlegen.
Auch die Position beim Stillen ist wichtig: Das Kinn des Säuglings sollte in Richtung der Verhärtung „arbeiten“. So lässt sich der Stau häufig beim Stillen „wegmassieren“. Echte Teamarbeit!
Um die zu perfektionieren oder schnelle Hilfe bei Problemen zu bekommen, sollten Stillende auf die Erfahrung von Hebammen oder Stillberaterinnen bauen.

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