Damit die Stillbeziehung zwischen Mama und Baby von Anfang an unter einem guten Stern steht, sollte der Säugling möglichst früh nach der Geburt angelegt werden. In den ersten ein bis zwei Stunden findet es die Brustwarze nämlich in der Regel noch ganz ohne Hilfe. Je länger Sie warten, desto schwieriger kann das werden.
Beim „Andocken“ sollten Mütter darauf achten, dass das Baby auch Teile des Warzenhofes mit in den Mund nimmt - und nicht nur die Brustwarze. Die kann sonst wund werden. Und dagegen hilft nicht nur korrektes Anlegen, sondern auch viel frische Luft, Rotlicht - und etwas Muttermilch auf der Brustwarze trocknen zu lassen. Darin sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen enthalten.
Auch wenn in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt noch nicht viel Milch fließt: Lassen Sie Ihr Baby ruhig lange saugen, denn das gibt Ihrem Körper das wichtige Signal: „Hier ist ein hungriges Neugeborenes, das dringend Nahrung braucht!“ So kommt die Milchbildung in Schwung. Auch Milchbildungs-Tee unterstützt.
Gerade am Anfang, wenn die Milch einschießt, kann es allerdings auch zu viel des Guten sein. Gegen einen Milchstau helfen dann warme Umschläge vor dem Stillen, kalte Kompressen danach und häufiges Anlegen. Auch die Stillposition ist wichtig: Das Kinn des Kindes sollte in Richtung der Verhärtung „arbeiten“. So lässt sich der Stau häufig beim Stillen „wegmassieren“.

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