Sanft an Brei gewöhnen
Die sanfteste Methode sieht so aus: „Legen Sie Ihr Kind zuerst an die Brust, lassen Sie es einige Schlucke Muttermilch trinken, damit es nicht mehr so hungrig und aufgeregt ist. Danach bieten Sie ihm ein oder zwei Löffelchen selbst gekochten Brei an. Und hinterher wird wieder gestillt“, empfiehlt Petra Affeldt.
Der perfekte Speiseplan für „Anfänger“ ist übrigens bewusst eintönig, um die Verdauung der Kleinen nicht zu überfordern und mögliche Allergien besser orten zu können. In der Regel wird zuerst eine Woche lang einmal am Tag immer der gleiche Gemüsebrei gefüttert, etwa Möhre, danach kommen eine Woche lang Kartoffeln dazu, dann gibt es z.B. Kartoffel mit Kürbis.
Bieten Sie Ihrem Kind diese neuen Geschmackserlebnisse ganz zwanglos an, und beobachten Sie, wie es reagiert. Die Unterschiede sind riesig: Manche Babys schaufeln von Anfang an begeistert alles in sich hinein. Andere testen skeptisch nur Minimengen.
Wie der Übergang vom Stillen zur Breikost klappt - Baby-Ernährung
Vielleicht haben Sie sogar das Gefühl, dass Ihr Kind einzelne Sorten nicht mag. Bieten Sie ihm trotzdem eine Woche lang weiter diesen Geschmack an, damit es die Chance hat, ihn wirklich kennenzulernen. Isst das Kind wochenlang nur einen Löffel Brei am Tag, macht das überhaupt nichts. Bleiben Sie gelassen und geben Sie ihm zum Sattwerden weiter die Brust.
„Solange die Muttermilch ausreichend fließt, fehlt dem Kind auch über den sechsten Monat hinaus nichts“, erklärt Petra Affeldt und fügt hinzu: „Auch Kindern, die schon größere Mengen Brei löffeln, hilft Muttermilch beim Verdauen der neuen, noch ungewohnten Nahrung.“

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