Wie Sie die Sinne des Baby sinnvoll fördern

Vom ersten Tag an haben Babys also das Sinn-Quintett als Rüstzeug für ihre Entwicklung parat - und tun nichts lieber, als es auszuprobieren. Lesen Sie hier, wie Sie die Sinne Ihres Babys fördern können.


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Die Sinne laufen nicht auf Stand-by



Babys Sinne fördern


Junge Eltern sind beim ersten Kind darüber fast immer erstaunt, weil sie geglaubt hatten, ihr Kleines würde die ersten Monate schlafend und trinkend verbringen. Aber warum sollte es? Das menschliche Gehirn ist auf Dauerwahrnehmung programmiert. Die Ohren kann man nicht abschalten, die Augen nicht dauernd geschlossen halten, die Nase nicht am Riechen hindern. Wir sind ständig auf „Stand-by“ - Babys machen da keine Ausnahme.

Nur so können sie schließlich lernen, wie die Erwachsenen zwischen innerer und äußerer Welt navigieren: Riechen, wenn es brennt. Weglaufen, wenn es scheppert. Eben alle Erfahrungen sammeln, die fürs (Über-)Leben wichtig sind. Dafür brauchen die kleinen Welteroberer allerdings einen erfahrenen Weggefährten, der ihnen zeigt, die Millionen Signale, die auf sie einstürmen, zu sortieren, einzuordnen und sinnvoll zu benutzen.

So fördern Sie die Sinne Ihres Babys
  • 1 / 5
    Sinneserfahrungen bieten

    Bieten Sie Ihrem Baby von Anfang an viele Sinneserfahrungen und Wiederholungen. Die Synapsen des Gehirns, die so trainiert und ausgebaut werden, bilden die Grundlagen für alle späteren Fähigkeiten.

  • 2 / 5
    Zeit lassen

    Lassen Sie ihm die Zeit, die es braucht. Es wird sich manchmal sehr lange mit einem Spielzeug beschäftigen. Versetzen Sie sich in die Kinderwelt zurück. Dann fällt es Ihnen leicht, zu verstehen, was Ihr Baby in diesem Moment gerade so fasziniert.

  • 3 / 5
    Dem Kind nichts abnehmen, was es schon kann

    Nehmen Sie Ihrem Kind nichts ab, was es schon selbst schaffen kann. Eine Rassel greifen, den Brei löffeln, die Schuhe anziehen. Auch wenn es Ihre Geduld auf die Probe stellt - nur so hat Ihr Kind Erfolgserlebnisse und die Motivation, ein neues Ziel in Angriff zu nehmen.

  • 4 / 5
    Sinnliche Erfahrungen verknüpfen

    Auch wenn Ihr Kind in den ersten zwölf Monaten einen Wachstumsschub nach dem anderen macht, helfen Sie ihm auch danach, viele sinnliche Erfahrungen zu machen: Kneten, Purzelbäume schlagen, Geschmacksrichtungen testen. Sie kennen es selbst: Wenn Sie gebohnerten Boden in der Schule riechen, fühlen Sie sich sofort wieder in Ihre eigene Schulzeit versetzt, der Geschmack von Erdbeeren gehört zum Sommer. Genauso verknüpft auch Ihr Kind Erinnerungen mit sinnlichen Erfahrungen.

  • 5 / 5
    Kein Vergleich mit anderen Babys

    Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit Gleichaltrigen. Jedes Baby entwickelt sich in einem Tempo, das zu ihm passt. Denken Sie immer daran, wie viele Eindrücke auf die Sinne eines kleinen Menschen einprasseln. Wie sollte es da möglich sein, dass sich alle Kinder in allen Bereichen immer gleich schnell entwickeln?