So verläuft die emotionale Entwicklung


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So verläuft die emotionale Entwicklung beim Baby

Babys kommen nicht mit fertigen Gefühlen auf die Welt. Erst im Dialog und in der Interaktion mit seinen Eltern, Geschwistern und anderen nahen Personen lernt das Baby nach und nach, Empfindungen immer besser zu erkennen und eindeutiger zu signalisieren. Mit zwei Monaten beginnen Babys reflexhaft zu lächeln, das sogenannte Engelslächeln. Ein Trick der Natur, denn so wird die Bindung zu den Eltern gestärkt. Tatsächliche Freude drückt es aber erst mit etwa vier Monaten aus. Dann gilt das Lächeln wirklich den vertrauten Personen und wird nicht mehr wahllos jedem Gesicht geschenkt, das sich über die Wiege beugt. Mit vier Monaten können Babys auch ihren Ärger zeigen. Doch erst später, etwa mit sieben Monaten, beginnen sie zu erkennen, was ihren Ärger verursacht hat.

Furcht entwickeln Kinder um den achten Monat herum - dann durchleben sie die berühmte Fremdel-Phase und fürchten sich vor Unbekanntem.

Bereits im zweiten Lebensjahr zeigen Kleinkinder alle Grundemotionen wie Interesse, Leid, Widerwillen, Freude, Zorn, Überraschung, Scham, Furcht.