Süßes erst spät der Baby-Ernährung hinzufügen


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Süßes erst spät der Baby-Ernährung hinzufügen

Ähnlich weise Voraussicht ist beim Thema Süßigkeiten angebracht. Lassen Sie Ihr Baby erst möglichst spät an Keksen&Co. knabbern. Gewöhnen Sie es lieber frühzeitig an 4 bis 5 feste, sättigende, gesunde Mahlzeiten im Familienkreis und klammern Sie das Thema Naschen möglichst lange aus. Kritisch wird's, wenn Eltern Süßigkeiten bei kleinen Unglücksraben als Trostpflaster einsetzen. So lernen Kinder nämlich, dass man sich mit Schokolade prima selber trösten kann. Und das ist der beste Weg zum Kummerspeck. Zuwendung und liebevolle Worte sind bei einem aufgeschrammten Knie viel eher angebracht. Dagegen gebührt Obst und Gemüse von der Breizeit an ein Stammplatz auf dem Speisezettel Ihres Babys. Wie gut, dass die allermeisten Kinder zumindest frische Früchte mögen. Damit die bis weit ins Schulkindalter hinein aber nicht immer nur geschält und klein geschnippelt gegessen werden, sollten Sie Äpfel und Birnen so bald wie möglich mit Schale anbieten. Wenn die Backenzähne durch sind, kommen Kinder mit dem Kauen nämlich gut zurecht. Das spart nicht nur viel Arbeit und gibt den kleinen Zähnen was zu tun, sondern liefert auch ein Plus an wichtigen Vitaminen. Die meisten sitzen schließlich knapp unterhalb der Schale. Gemüse hat's dagegen häufig schwerer. Wenn Kinder echte Gemüsemuffel sind, hilft nur: immer schön am Ball bleiben. Falls es für Ihren Familientisch-Neuling noch aus der Breizeit eine Lieblings-Gemüsesorte gibt - prima! Dann kommt die eben erst mal öfter auf den Mittagstisch. So langsam sollte das Angebot dann aber Stück für Stück erweitert werden. Dabei gilt: Gewöhnen Sie Ihr Kind daran, dass es alles zumindest probiert und dass es für Essmuffel keine Extrawurst gibt. Zwingen sollten Sie Ihr Kind zum Essen aber nicht. Denken Sie an den Experten-Tipp: Das Baby entscheidet, ob und wie viel es von Ihrem Angebot essen möchte. Und vertrauen Sie darauf: Wenn Sie von Anfang an gesunde Speisen auf den Tisch bringen und mit gutem Beispiel vorangehen, wird sich Ihr Kind schon nehmen, was es braucht. Je weniger Sie dann über das Thema „Essen“ reden und je weniger Druck Sie auf Ihr Kind ausüben, desto besser. Dann können Sie sich auf entspannte und stressfreie Mahlzeiten für die ganze Familie freuen.