#TreeOfLife: Wunderschöne Fotos stillender Mütter und ihrer Babys

Ein neuer Hashtag erobert die sozialen Netzwerke wie Instagram und Facebook. Was es damit auf sich hat, wem die Bilder gar nicht gefallen und wie Sie selbst ein #TreeOfLife Bild von sich gestalten können.


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#TreeOfLife: Einzigartige Verbindung zwischen Mutter und Kind


Sind Sie Ihnen auch schon aufgefallen? Die vielen kunstvoll nachbearbeiteten Fotos stillender Mütter mit ihren Kindern, die unter dem Hashtag #TreeOfLife gerade die sozialen Netzwerke erobern? Viele der Bilder erinnern an Van Goghs Kunstwerk „Sternennacht“: magische Blau- und Lilatöne mit vereinzelten kleinen gelben Kreisen. Andere Bilder sind noch abstrakter und bunter. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Im Mittelpunkt des Bildes steht ein Baum, der Baum des Lebens (englisch: tree of life), der die einzigartige Verbindung von Mutter und Kind beim Stillen symbolisieren soll.






Die #TreeOfLife Bilder werden immer häufiger auch mit dem Hashtag #NormalizeBreatsfeeding versehen – ihre Botschaft ist damit klar: Stillen ist das Natürlichste der Welt und für Babys der beste Start ins Leben. Stillende Mütter sollten sich nicht in irgendwelchen Ecken verstecken oder fürchten müssen, aus einem Geschäft oder Café geschickt zu werden, nur weil sie ihr Baby füttern möchten. Schluss damit! Stillen ist etwas so Wunderbares, etwas so Wichtiges! Das ist es, was die kunstvollen Bilder zeigen möchten.




Kritik gibt es aber auch

Doch es gibt auch Kritik an den Stillfotos. Mütter, die nicht stillen können oder möchten, fühlen sich angegriffen. Um zu zeigen, dass auch Sie eine innige Verbindung zu ihrem Kind haben, unabhängig davon, ob sie ihm die Brust geben oder nicht, posten sie ebenfalls bearbeitete Fotos von sich und ihrem Baby – der "Tree of Life" sprießt dabei aus der Flasche. Ergänzt werden die Bilder häufig mit dem Hashtag #FedIsBest. Die Mütter setzen damit wiederrum ein Zeichen gegen den Still-Zwang, dem sie sich ausgesetzt sehen. Sie möchten zeigen, dass es egal ist, wie das Baby gefüttert wird. Die Hauptsache ist, dass es nicht hungern muss.




Wir finden: Niemand sollte sich angegriffen fühlen! Fakt ist: Die Bilder sind wunderschön, egal, wo der "Tree of Life" seine Wurzeln hat. Eine Kampagne, die sich für mehr Akzeptanz von Stillmamas einsetzt, würdigt nicht gleichzeitig Mütter herab, die nicht stillen. Jede liebende Mutter will das Beste für ihr Kind, für welchen Weg sie sich dabei entscheidet, bleibt aber ganz allein ihr überlassen. Deshalb: Nicht aufregen, sondern einfach Freude an den wunderbaren Bildern haben!


Übrigens: Wenn Sie auch ein #TreeOfLife-Bild von sich und Ihrem Baby möchten, brauchen Sie keinen Van Gogh dafür. Mit der App PicsArt können Sie es ganz einfach selbst gestalten. Die App an sich ist kostenlos, einige Features, wie die Sticker der Bäume, müssen jedoch bezahlt werden.






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