Eltern müssen nicht perfekt sein

Lesen Sie hier, was Kinder wirklich brauchen, um eine starke Persönlichkeit zu entwickeln und warum es nicht so schlimm ist, wenn Eltern mal Fehler machen.


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Was Kinder zum Urvertrauen wirklich brauchen


Kinder, die in dem Urvertrauen groß werden: „Für mich ist gesorgt, ich bin geliebt und in Sicherheit“, entwickeln sich zu stabilen Persönlichkeiten, die mit Krisen in der Regel gut umgehen können und eine positive Lebenseinstellung haben. Und Hirnforscher haben beobachtet: Wie gut die Nervenzellen im Gehirn verschaltet werden, hängt auch davon ab, wie viel Liebe ein Baby erfährt. Der Dichter Jean Paul hat diese wissenschaftlich belegten Sachverhalte vor zwei Jahrhunderten sehr poetisch ausgedrückt:

„Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.“



Urvertrauen: Eltern müssen nicht perfekt sein


Damit ein Baby die Welt vertrauensvoll betrachtet, braucht es kein teures Spielzeug, keine kostspieligen Hobbys oder raffinierte Förderprogramme. Entscheidend ist vor allen Dingen die sanfte, standhafte Liebe der Eltern.

Klare, sinnvolle Regeln, positive Zuwendung, Gelassenheit - das braucht ein Baby, um sich angenommen zu fühlen. Theoretisch klingt das ganz einfach. Doch im Alltag verhalten wir uns manchmal nicht so, wie wir es eigentlich möchten und sind launisch, ungerecht und ungeduldig - auch unseren Kindern gegenüber. Doch das bedeutet zum Glück noch lange nicht, dass unsere Kinder sofort das Vertrauen in uns und unsere Liebe verlieren.


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