Vertrauen der Kinder in die eigenen Fähigkeiten stärken

Schon ganz kleine Kinder sind deutlich stärker und stabiler, als viele Eltern denken. Und es tut ihnen richtig gut, wenn wir ihnen frühzeitig etwas zutrauen.


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Kinder nicht in Watte packen



Baby Förderung


Schneller als viele Eltern denken, wird aus einem empfindlichen Baby ein kleines, kompaktes Energiebündel, das mit allen Sinnen die Welt erobern will. Und ehe es sich viele Eltern versehen, kann aus unserer berechtigten Fürsorge Überbehütung werden.

Mit anderen Worten: Es gibt viele Eltern, die ihren Nachwuchs manchmal in Watte packen - und ihm damit gar keinen Gefallen tun. Mit etwa drei Monaten startet die Phase des „kompetenten Säuglings“. Das Baby nimmt seine Umwelt nun aktiver wahr und erforscht sie durch Begreifen und Betasten. Mit sechs bis acht Monaten beginnen die meisten Kinder zu robben. Sie sind nun in der Lage, selbstständig einen Gegenstand zu  erreichen, und sie machen sich jeden Tag ein kleines bisschen unabhängiger von ihren Eltern. Von diesem Zeitpunkt an ist unsere elterliche Beobachtungsgabe gefragt: Wo braucht das Baby Hilfe? Was kann das Baby schon allein?
Babys müssen sich ausprobieren

Jetzt sollten wir unserem Baby so viel Bewegung wie möglich bieten, statt es ihm zu gemütlich zu machen und es auf diese Weise ruhigzustellen. Ein Beispiel: die Babywippe. Das Baby kann von hier aus prima sehen, was um es herum geschieht - und schaut entsprechend zufrieden aus. Trotzdem raten Experten von dem Babysessel ab: Statt durch Rollen, Drehen und Köpfchenheben seine Motorik zu trainieren, sitzt es passiv da und verspürt keine Motivation zur Eigeninitiative. Manche Babys brauchen sogar Krankengymnastik, weil sie durch längere Aufenthalte in der Babywippe oder auch Babyschale motorisch in Rückstand geraten.


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Es lässt sich kaum leugnen: Manchmal neigen wir Eltern dazu,  es unseren Kleinen zu einfach zu machen - vor allem, weil wir es selbst gern bequem haben. Da stopfen wir die kleinen Ärmchen schnell selbst in die Winterjacke und stülpen die Mütze auf den Kopf. In erster Linie deshalb, weil uns schlicht die Geduld fehlt, das langwierige Anziehmanöver unserer Kleinen in Engelsruhe abzuwarten. Oder wir angeln dem Einjährigen schnell das Bauklötzchen unter dem Sofa hervor, weil wir gerade keine Zeit oder Lust haben, es zu eigenen Lösungsmöglichkeiten anzuregen.




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