"Wunderbaby" kommt in intakter Fruchtblase zur Welt – trotz Sturzgeburt im Auto!

Diese Geschichte klingt genauso unglaublich wie dramatisch und doch ist sie genau so passiert: Raelin Scurry brachte ihr Kind auf dem Weg zum Krankenhaus im Auto zur Welt – 11 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und in der völlig intakten Fruchtblase!


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Raelin Scurry durchlebte den Albtraum jeder Schwangeren. Noch auf dem Weg zum Krankenhaus brachte sie ihren Sohn per Sturzgeburt zur Welt. Die dramatische Geschichte, die sie heute als „Wunder“ bezeichnet, teilt sie mit der Welt auf ihrem Instagram-Account. Innerhalb kürzester Zeit ging ihr Post viral - und wir sind fasziniert von ihrer Geschichte, die zum Glück mit einem Happy End ausgeht.


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Realins Wehen setzten 11 Wochen zu früh ein und das Schicksal nahm seinen Lauf


Raelin Scurry war in der 29. SSW schwanger, als plötzlich vorzeitige Wehen einsetzten. Als diese innerhalb von 45 Minuten immer stärker wurden, machten sie und ihr Verlobter sich auf den Weg ins Krankenhaus. Im Auto wurden die Abstände zwischen den Wehen immer kürzer und ihre Intensität nahm zu. Und plötzlich wusste die junge Frau, die bereits eine Tochter hat, dass es Zeit war zu pressen. „Ich habe den Notruf gewählt, weil ich solche Angst hatte. Sie konnten mich kaum verstehen zwischen all meinen Schreien und Schmerzen.“

Raelin spürte, dass sie es nicht mehr rechtzeitig zum Krankenhaus schaffen würden, also entschied sie sich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen – eine andere Wahl blieb ihr auch nicht. „Ich zog meine Hose herunter und griff nach unten. Ich war mir sicher, schon seinen Kopf zu spüren. Ich habe einmal gepresst und mein Wunderbaby war da“, schreibt sie.

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Und als ob eine Sturzgeburt nicht schon selten genug wäre, erleben Raelin und ihr Verlobter auch noch ein weiteres Wunder: Ihr Sohn kommt in der völlig intakten Fruchtblase zur Welt! „Anfangs war das Baby still und alles, was ich tun konnte, war beten, dass es ihm gut gehen würde. Dann habe ich mit meinem Daumen sein Gesicht gestreichelt und er zog seine kleinen Hände und Füße an sein Gesicht, als hätte er meine Gebete gehört und als wollte er mir versichern, dass er okay ist“, schreibt die junge Mutter.

Entgegen dem Rat des telefonischen Notrufs, rechts ran zu fahren und auf den Krankenwagen zu warten, fuhr das Paar die letzten Kilometer weiter ins Krankenhaus. Sie hatten zu viel Angst um ihren kleinen Jungen, um einfach zu warten. Zum Glück schafften sie es rechtzeitig in die Klinik. Ihr kleines „Wunderbaby“ kam mit einem Geburtsgewicht von nur 1.300 Gramm zur Welt – doch hat überlebt und es geht ihm gut!


 



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