
Sobald Babys mobil werden, testen sie beharrlich, was geht und was nicht. Wir geben Ihnen Tipps zur sanften Baby-Erziehung.
Wenn das Baby mit dem Krabbeln anfängt, kann es mitunter sehr anstrengend für die Eltern werden. Aber Eltern müssen nicht alles ertragen, was sich ihr entdeckungsfreudiges Baby in den Kopf setzt, bis es reif genug ist, Einsicht oder Rücksicht zu üben.
Im Gegenteil. Rücksicht muss trainiert werden, genauso wie der Umgang mit einem Löffel. „Schließlich kann ich mein Kind auch nicht jahrelang mit den Händen essen lassen, nur um bei der Einschulung zu sagen:´So, jetzt bist du sechs, jetzt muss das aber klappen mit der Gabel`“, sagt Michael Thiel.
Krabbelkinder mit einem Netz aus Verboten einzuengen, ist jedoch auch keine Lösung. Um sich optimal zu entwickeln, brauchen Babys:
Aufgabe der Eltern ist es, dafür zu sorgen, dass sie dies gefahrlos tun können. Doch ständig aufzupassen, dass Krabbelkinder auf ihren Beutezügen durch die Wohnung nichts Zerbrechliches oder Gefährliches erwischen, ist ganz schön anstrengend.
Zumal Eltern nicht erwarten dürfen, dass ihre Babys schon auf ein „Nein“ hören. Wenn sie Glück haben, halten sie auf dem Weg zu dem interessanten Stromkabel oder der spannenden Blumenvase kurz inne, aber das ist auch schon alles.
Der Forscherdrang und die Neugier sind beim Baby viel zu groß. Da hilft nur, die Kinder schnell einzufangen und zu versuchen, ihr Interesse auf etwas anderes, Ungefährlicheres zu lenken.

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