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BABY ERZIEHUNG

Mit Babys kommunizieren

Baby Erziehung: Wie Sie Ihrem Baby deutlich machen, was erlaubt ist und was Unfug, zeigen wir ihnen in unserem Ratgeber.

In diesem Artikel:

Es ist eines der berühmtesten Baby-Experimente aller Zeiten: Das mit dem Abgrund. Psychologen haben es für Krabbel-Anfänger erfunden. Die dürfen sich dabei auf den Weg zu Mama machen - über einen Fußboden, der durch eine Glasscheibe unterbrochen ist. Darunter geht es in die Tiefe.

Für Babys im Krabbelalter ist die Scheibe noch nicht richtig zu erkennen, die künstliche Schlucht aber schon. Dennoch rasen sie fröhlich über den Abgrund hinweg, in Mamas Arme. Ohne Scheibe würden sie einfach in das Loch hineinfallen.

Was wäre, wenn jetzt alle „Nein, nein!“ rufen würden oder „Halt! Stopp!“? Bestimmt könnte man dem kleinen Krabbler doch schnell beibringen, dass Abgründe gefährlich sind und man vor ihnen anhalten muss - ein wenig Zeigefinger schwenken, ein warnendes Gesicht machen, und schwupps ist es gelernt. Aber das klappt nicht. Oder?

Schon wenige Wochen nach den ersten Krabbelversuchen schrecken alle Babys brav vor dem Abgrund zurück. Sie halten an, machen ein furchtsames Gesicht und sind jetzt auch mit „Ja, ja“ oder „Vorwärts“ nicht mehr dazu zu bringen, auf die Gefahr loszugehen. Aber das hat nichts damit zu tun, ob wir vorher 1-, 2- oder 100-mal „Nein“ gerufen haben. Sie finden es selbst heraus, so oder so.

Lesen Sie weiter: Ab wann wirkt beim Baby ein „Nein“?

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