
Bei vielen Weisheiten im Bereich Baby-Erziehung handelt es sich um Mythen. Wir räumen mit den veralteten Ratschlägen in der Baby-Erziehung auf.
Es gibt einige unverwüstliche Mythen, die immer wieder aus der Mottenkiste der Baby-Erziehung gekramt werden. Hier erfahren Sie mehr über 10 der gängigsten "gut gemeinte Ratschläge“ rund um Baby-Erziehung und Kleinkinder, wie Sie die irreführenden Weisheiten widerlegen und wichtige Tipps, wie Sie mit diesen Ratschlägen zur Baby-Erziehung umgehen.
Diese Weisheit gehört zu den Mythen in der Baby-Erziehung. Bis zu einem Alter von 0,5 Jahren kann ein Baby selbst noch gar nicht wahrnehmen, wann es „mal muss“. Erst dann entwickelt sich beim Baby nach und nach die Fähigkeit, Blase und Darm zu kontrollieren.
„Außerdem müssen sie lernen, abzuschätzen, wie dringend es ist“, sagt Hebamme Birgit Laue. Jedes Baby geht hier seinen eigenen Weg in seinem eigenen Tempo; die allermeisten werden zwischen 2,5 und 4 Jahren windelfrei. Generell sollte beim Sauberkeitstraining kein Druck auf das Baby ausgeübt werden.
Geht gar nicht. Für die gesunde Entwicklung des Kindes kann es gar kein Zuviel an Liebe und Nestwärme geben: „Eltern, die zuhören und auf das Weinen des Kleinen reagieren, stärken sein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Und sie helfen dem Kind, seinen Platz in der Familie zu finden und sich wohlzufühlen“, sagt Familientherapeutin Saskia zur Nieden.
Daher ist die emotionale Zuwendung zum Baby auch viel wichtiger als die materielle. Bei Letzterer gibt es aber erhebliche Unterschiede: In einigen Familien wird schon das Baby zum Geburtstag und zu Weihnachten mit Geschenken geradezu überhäuft. Materialschlachten, die nicht ratsam sind: Das Baby verliert die Wertschätzung für die Geschenke und das Schenken an sich.
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Babys brauchen für eine gesunde Entwicklung viel Bewegung