Wildbienenhotel bauen - damit's im Sommer summt

Mit unserem selbstgebastelten Wildbienenhotel machen Sie diesen wichtigen Insekten das Nisten ein bisschen einfacher ...


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Wildbienenhotel bauen

Christophorus Verlag/Thinkstock


Material für das Wildbienenhotel


• Brett, 19 mm, 15 x 70 cm
• Baumrinde
• verschiedene Zapfen (Lärche, Kiefer, Tanne)
• 12 Nägel, verzinkt, 2 x 40 mm
• 2 Ringschrauben, 2 x 12 mm
• Bindedraht, 1,2 mm Ø, ca. 60 cm
• Gartenschlauch, 15 cm
Bauvorlage
• Füllung: Schilfrohr, Bambus, angebohrte Äste
So wird das Wildbienenhaus gebaut

➤ Das Brett in zwei 14,5-cm-Stücke und zwei 19-cm-Stücke sägen. Die Abschnitte zu einem Rahmen zusammenbauen (Vorlage, graue Strichlinien).

➤ Die Ringschrauben an zwei aneinandergrenzenden Seiten jeweils mittig eindrehen. Das Gartenschlauchstück auf den Draht ziehen, diesen zum Bügel formen und die Enden an den Ringschrauben befestigen.

➤ Einige Tannenzapfen in der Mitte durchsägen ( gelingt gut mit der Dekupiersäge) und auf die Stirnseiten des Rahmens kleben. Die Seiten mit Rindenstücken und Zapfen dekorieren, auch hier können sich Kleintiere einnisten.

➤ Das Füllmaterial auf 14 cm Länge schneiden und so einstapeln, dass es eng aneinander liegt.

➤ Jetzt muss nur noch der richtige Standort für das Wildbienenhaus gefunden werden: Der NABU empfiehlt eine möglichst sonnige, regen- und windgeschützte Stelle, an der die Insekten-Nisthilfe fest angebracht (also nicht baumelnd oder nah am Boden) wird. Das Wildbienenhaus sollte das ganze Jahr über immer am selben Ort bleiben.

Sechs interessante Fakten über Wildbienen
  • 1 / 6
    Wildbienen sind nicht "wild"

    Wildbienen sind keine "verwilderten" Honigbienen, sondern umfassen alle Bienenarten, außer die Honigbiene selbst.

  • 2 / 6
    Viele Arten

    Es gibt über 500 Wildbienenarten in Deutschland, die teilweise sehr lustige Namen haben - wie zum Beispiel Hosenbiene, Gartenwollbiene oder zweifarbige Schneckenhausbiene.

  • 3 / 6
    Bedrohte Arten

    Über 200 der Wildbienenarten in Deutschland stehen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten.

  • 4 / 6
    Kein eigener Staat

    Fast alle Wildbienenarten sind sogenannte Solitärbienen: Die Bienen leben als Einzelgänger und nicht wie die Honigbiene in einem Staat.

  • 5 / 6
    Viel zu aufgeräumt

    Viele Wildbienenarten benötigen für die Brut Hohlräume oder Röhren, die sie in der unserer "ordentlichen" Welt, in der jeder Holzstapel und Steinhaufen sofort entfernt wird, nicht mehr finden.

  • 6 / 6
    Frühstarter

    Wildbienen und Hummeln beginnen schon im März mit der Nahrungssuche und der Fortpflanzung. Dabei sind sie sehr produktiv, eine Biene kann bis zu 5000 Blüten pro Tag bestäuben.



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