Adria-Urlaub in Emilia-Romagna

Die italienische Region Emilia-Romagna grenzt südlich an Venetien an und steht dieser in nichts nach: flache Sandstrände, beeindruckende Burgen, historische Städte, dazu ein großes Freizeitangebot.


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Die schönsten Strände an der Adria-Küste


Über 90 Kilometer lang feinsten Sandstrand gibt es an der romagnolischen Adria-Küste. Jeder einzelne Kilometer ist für Kinder gut geeignet, die Ufer fallen sanft ab, das Wasser ist sauber.

Es gibt zwei Arten von Stränden: kostenpflichtige Bagni mit Liegen, Sonnenschirmen, Duschen und WC und die freien Strände. Kostenlos und sehr zu empfehlen ist in Bellaria der Strand Polo Est, dort gibt es sogar Babysitter und Kinderanimateure. In Rimini sind Lido Marina Centro und Miramare zu empfehlen. In Ravenna sind Punta Marina Terme und Marina di Ravenna beliebt.

Strand in Rimini

Highlight für die Kleinen: Tretboote gibt es an fast allen Adria-Stränden, auch in Rimini


© Thinkstock
Unter den gebührenpflichtigen Strände sind diese besonders für Familien interessant: die südlich von Cervia gelegenen mit schönen Kinderspielplätzen und Schwimmschulen. Cesenatico ist durch aktive, kinderfreundliche Bagni (Marconi und Ulisse) bekannt. Ruhig und mit Miniclub empfiehlt sich Gatteo a Mare. Wassersportler und Jugendliche bevorzugen Riccione. Der Uferstreifen von Cattolica wird wegen der windstillen Lage von Familien geschätzt, viele Bagni dort bieten Miniclubs (deutschsprachig, wie alle genannten Bagni).

Manche Hotels und Campingplätze haben jedoch einen privaten Strandabschnitt, den die Gäste natürlich kostenlos nutzen können.
Städte erkunden: Ravenna, Bologna, Ferrara
Ravenna ist schön mit dem Rad zu erkunden. Einen Fahrradverleih finden Sie zum Beispiel am Bahnhof. Zu einer Stadttour gehören die berühmten Mosaiken, zu sehen u.a. in der Taufkappelle Battistero degli Ariani mit einem goldenen Mosaik in der Kuppel. Die Mosaikkunst ist hier sehr beliebt, überall in Ravenna gibt es Geschäfte mit Vorführungen und Material für Nachwuchskünstler!


Neptunbrunnen in Bologna

Bolognas berühmter Neptunbrunnen


© Thinkstock
Bologna ist berühmt für seine Universität, die älteste Europas (vor etwa 1.000 Jahren gegründet!). Berüchtigt dagegen sind der innerstädtische Verkehr und die Parkplatzsuche im Sommer. Wer kann, nimmt besser den Zug oder den Bus. Typisch für Bologna sind die roten Backsteinbauten und langen Arkadengänge. Überblick verschafft das oberste Geschoss des Palazzo Comunale an der Piazza Maggiore. Alle Wege führen zu den schiefen Türmen Asinelli und Garisenda, den Wahrzeichen der Stadt. Der Torre Asinelli kann bestiegen werden - bei 500 Stufen ruhig mal eine Pause einplanen. Und nicht vergessen dem Neptunbrunnen am Piazza Nettuno einen Besuch abzustatten! Die 3,35 Meter hohe Bronze-Statue des römischen Gottes wird von den Einheimischen auch "der Riese" geannnt.

Das ruhige Ferrara ist toll zum Bummeln und Paläste anschauen. Auf dem neun Kilometer langen Wall um die Stadt kann man spazieren gehen. Sehenswert ist das Castello Estense mit schönen Fresken und Verliesen im Keller. Ein Muss in Ferrara: Die Kuchen und Mandelbiskuits, die in den Bäckereien verkauft werden.
Sehenswert: Höhlen und Burgen im Hinterland
Nur zehn Kilometer von Rimini entfernt liegt die historische Kleinstadt Santarcangelo. Sehenswert sind hier die Festung der Adelsfamilie Malatesta aus dem Jahr 1386, sowie die Grotte Pubblica Ruggeri, bestehend aus 160 von Menschenhand angelegten Höhlen, die damals vermutlich als Lagerstätte genutzt wurden.

Etwas weiter südlich liegt die Gemeinde Verucchio mit der Felsenburg („Rocca“). In 300 Metern Höhe ragt der wehrhafte Sitz des Stammvaters der Malatesta-Dynastie in den Himmel. Drinnen gibt es prächtige Schätze zu sehen, die von Macht und Reichtum der Herrscher zeugen. Im Eintrittspreis zur Burg ist auch ein Besuch des Archäologischen Museums enthalten: Zu sehen sind im ehemaligen Augustinerkloster Ausgrabungen ab dem 9. Jahrhundert v. Chr. - wertvolle Waffen, Juwelen, Keramik, Rüstungsteile und mehr.

Nächstes Ziel: San Leo. Vorbei an Weinbergen und mit Olivenbäumen bedeckten Hügeln, geht es zur uneinnehmbaren Burg Forte Rinascimentale. Gänsehaut beim Blick 120 Meter kerzengerade nach unten. Die Sicht reicht über die Romagna bis zur Adria. Das Museum strotzt vor Waffen aller Art, ein dunkles Gefängnis gibt es auch. 

Forte Rinascimentale in San Leno

Beeindruckend: Die Festung Forte Rinascimentale in San Leo


© Thinkstock
Entdecken Sie die Vergnügungs- und Wasserparks

Wasserrutschen jeder Art, Massagebäder und andere Attraktionen bietet Aquafan bei Riccione. Etwas gemächlicher geht es da im Märchenpark Fiabilandia in Rimini zu. Gucken, staunen und lernen können Sie und Ihr Nachwuchs dagegen im Aquarium Le Navi bei Cattolica: Zu sehen sind Meeresbewohner vom Clownfisch über Seepferdchen und Muränen bis zum Hai. Ein weiteres Ausflugsziel ist Oltremare auf dem Riccione-Hügel, u.a. mit Delfin-Lagune, Seepferdchen, Bauernhoftieren, Vögeln des Po-Deltas und Schildkröten.

Weitere Tipps: Monkey's Park Adventure, Mirabilandia, Italia in Miniatura


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