Angst nimmt Freude am Lernen - Kindererziehung: Wieviel Disziplin in der Erziehung brauchen Kinder?


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Angst nimmt Freude am Lernen - Kindererziehung: Wieviel Disziplin in der Erziehung brauchen Kinder?

Angst ist keine gute Voraussetzung, um zu lernen und die Welt zu begreifen. Das haben Hirnforscher in den vergangenen Jahren immer wieder nachgewiesen. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Weder überambitionierte Förderung noch überzogene Strenge und Disziplin haben einen positiven Einfluss auf die seelische, emotionale oder kognitive Entwicklung von Kindern. Lernen funktioniert vor allen Dingen dann gut, wenn Kinder glücklich sind und keine Furcht vor Strafen haben müssen. Das kann jeder beobachten, der einem Kind dabei zuschaut, wie es versunken und konzentriert an einer Lego-Landschaft baut. Die Lust am Gestalten lässt sie oft auf höchst originelle Ideen kommen. Sind Kinder mit Spaß und Freude bei der Sache, dann sind sie aufnahmebereit. Sie probieren aus, machen Fehler, scheitern und versuchen es auf ein Neues. Das funktioniert aber nur in einem angstfreien Raum, in einem Gefühl der Geborgenheit. Beim lustvollen Lernen bilden sich im Gehirn Strukturen, die es ihnen dann ermöglichen, die vielen Probleme, die ein ganz normales Leben eben so mit sich bringt, kreativ und konstruktiv zu lösen. Angst, Furcht und Druck stören diesen Vorgang.