In unserer Rubrik 'familie.de testet' prüfen wir innovative, nützliche und ungewöhnliche Produkte rund ums Thema Familie auf Herz und Nieren. Dieses Mal haben wir die Ökokiste getestet. Genauer die Mutter-Kind-Kiste, weil die wenig blähende Produkte enthält.

Im Interview hat uns Sarah Wiener erklärt, dass es am sinnvollsten ist, frisch, saisonal und regional einzukaufen. Und, dass Bio letzten Endes nicht teurer ist als konventionelle Lebensmittel. Also probieren wir das aus und bestellen die Ökokiste. Ganz nebenbei lassen wir uns auch gerne beliefern. Aber wie kommen wir an so eine Kiste ran? Googlen: Ökokiste.
Wir landen auf der Seite ökokiste.de und müssen eigentlich nur noch unsere Postleitzahl eingeben. Für uns ist der 'Amperhof' zuständig, der Bio anbaut. Den rufen wir gleich an und die freundliche Dame am Telefon bietet uns eine Lieferung von Februar bis Juni an, das bedeutet 10 Mal die Ökokiste, weil sie alle zwei Wochen kommt.
Natürlich entscheiden wir uns für die Mutter-Kind-Kiste, die enthält wenig treibendes Gemüse. Gut für die stillende Mama aber auch fürs Baby, das schon selber isst. Am ersten Donnerstag im Februar steht dann auch der nette Lieferant vor unserer Tür und wir nehmen unsere erste Mutter-Kind-Kiste entgegen. Darin sind Möhren, Salat, ein Kürbis, Zucchini, Tomaten, Avocado, Fenchel, Äpfel und Bananen. Wir entscheiden uns für einen Salat und am nächsten Tag kochen wir eine Kürbissuppe mit Zucchini und Möhren. Schon bei der Zubereitung merken wir, dass alles frisch und knackig ist und so schmeckt es auch. Aromatisch und natürlich. Wir kochen lauter leckere Rezepte aus der Biokiste!
Es ist auch mal Petersilienwurzel oder Blumenkohl dabei, manchmal Brokkoli. Immer finden wir eine 'Überraschung' in der Kiste. Deswegen erhalten wir auch Gemüse, das wir schon fast vergessen haben. Das freut uns!
Die Lieferung klappt wie am Schnürchen, Donnerstag Punkt 11:30 Uhr kommt der nette Lieferant und bringt uns die Mutter-Kind-Kiste bis in den vierten Stock. Wir haben die kleine Größe getestet, die kostet ca. 15 Euro. Es gibt aber auch noch eine mittlere und eine große Kiste, die kosten dann ca. 20 und 25 Euro. Wir schätzen, dass man als Mutter mit Kind ungefähr drei Tage mit der kleinen Kiste hinkommt.
Fazit: Beim Amperhof sitzen freundliche Menschen am Telefon und ebenfalls freundliche Menschen liefern die Kisten aus. Das Gemüse und das Obst sind frisch und knackig, schmecken aromatisch und deswegen lecker. Die Produkte sind aus ökologischem Anbau und weil der Amperhof Mitglied des Verbands 'Ökokiste' ist, müssen sie dessen Zertifikats-Richtlinien entsprechen, über die man sich auf der Homepage erkundigen kann. Es ist teurer als im Geschäft, man wird aber schließlich auch beliefert. Außerdem entstehen wegen der kurzen Wege keine größeren Transportkosten und die Böden werden nicht mit chemischen Mitteln belastet.
Fotos: Amperhof

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