Bei der Kinderbetreuung sparen

Kinderbetreuungskosten können von der Steuer abgesetzt werden. Wie das geht und wann welche Kosten zum Beispiel für die Kindertagespflege vom Jugendamt übernommen werden


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Kinderbetreuung: Bei der Kinderbetreuung sparen


Jugendamt zahlt Kinderbetreuung

Für die Kinderbetreuung in einer Kita oder in der Kindertagespflege müssen Eltern in der Regel Beiträge zahlen, die regional und/oder je nach Träger unterschiedlich hoch sind. Je nach Bundesland gelten für die Kostenübernahme und deren Voraussetzungen bestimmte Regel. Der Kreis, die Stadt oder die Gemeinde legen die Höhe  des Tagesbetreuungs- oder. Pflegegeldes fest. Nach dieser richtet sich eine mögliche Kostenübernahme. Die Höhe hängt ab
  • vom Einkommen der Eltern,
  • von der Zahl der Kinder in der Familie und
  • vom Umfang der Kinderbetreuung.
 In speziellen Fällen übernimmt das Jugendamt ganz oder teilweise die Kosten für die Kinderbetreuung. Für die Übernahme der Kosten für Kindertagespflege gibt es gesonderte Voraussetzungen. Die Tagespflege muss geeignet und für das Kind erforderlich sein. Ebenso muss das Jugendamt die Tagespflegeperson vermittelt haben oder bei einer Privatvermittlung überprüfen, ob die Person für die Tagespflege geeignet ist. Kosten für Kinderbetreuung von der Steuer absetzen Kosten für die Kinderbetreuung werden unabhängig davon, ob das Kind eine Kita oder eine Tagesmutter besucht, steuerlich berücksichtigt. Dafür gelten bestimmte Bedingungen. Die Faustregel: Eltern können für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr zwei Drittel der Kosten für die Kinderbetreuung von der Steuer absetzen - bis zu maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind.
Erwerbstätige Paare, bei denen beide Partner arbeiten, und Alleinerziehende können diese steuerlichen Vorteile wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben ausschöpfen. Ist die oder der Alleinerziehende oder ein Partner krank, behindert oder in Ausbildung und der andere erwerbstätig oder ebenfalls krank, behindert oder in Ausbildung, so bestehen die gleichen Möglichkeiten im Rahmen der Sonderausgaben. Allereinerziehende können höhere Kosten für Kinderbetreuung geltend machen Erwerbstätige allein erziehende Personen können für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr zwei Drittel der Kosten für die Kinderbetreuung, maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind, wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Ist die allein erziehende Person krank, behindert oder in Ausbildung, so bestehen die gleichen Möglichkeiten, allerdings im Rahmen der Sonderausgaben.




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