Beim Einkaufen mit Kind gelassen bleiben


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Beim Einkauf mit Kind gelassen bleiben

Vor allem gilt diese Regel: Gelassen bleiben. Dem Einkaufs-Anfänger mit Kind ergeht es wie dem Fahranfänger. Alle scheinen ihn anzustarren und auf ein falsches Abbiegen oder einen unterhaltsamen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr zu warten. Da gilt die Eltern-Universal-Regel: Cool bleiben ist immer am besten. Schon nach kurzer Zeit gelassener Kaufpraxis mit Baby schwindet die Angst vor Peinlichkeiten - und wir werden uns wieder bewusst, dass wir die Kunden sind. 4.200 Euro liefern wir Familien im Jahr an den Kassen ab, sagt Thomas Bachl, Marktforscher bei der Gesellschaft für Konsumforschung. Der Durchschnittshaushalt bringt es nur auf 2.800 Euro. Wir sind also gute Kunden, und damit die Königinnen und Könige im Supermarkt - und haben keinen Grund, in geduckter Haltung durch die Gänge zu schleichen. Gut, wenn sich unsere Gelassenheit aufs Kind überträgt. Kinder beim Einkaufen einbinden Wenn Kinder schon etwas größer sind und das Transportieren von Gegenständen gut beherrschen, können wir sie zu Einkaufs-Assistenten befördern. Das wirkt Wunder - denn auf einmal gibt es etwas Sinnvolles zu tun, was nur "große Kinder" dürfen! Natürlich sollten wir klarmachen, dass wir im Markt sind, um ganz bestimmte Dinge zu kaufen - und nicht alle möglichen. Allerdings müssen wir durch die Kassenzone durch - und dies ist der Ort, an dem auch kleine Assistenten nicht immer ihren Willen durchsetzen können. Eltern, die stark bleiben und nicht gleich Süßes versprechen, bringen ihrem Kind nebenbei noch etwas fürs Leben bei: Wir können nicht immer alles haben. Aber wir können gemeinsam recht souverän einkaufen, und du kannst mir dabei helfen. Ganz besonnen und stressfrei.